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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
340
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340 WM. Nr. 1890 1693.

behauptet Fiorillo; das H in dem Monogramme müssto demnach inilMioromias erklärt werden; vielleicht aber hioss Wechinger Ilicronrmus.Dass der Ansbacher Wechinger du letztere Bild gemalt hat, dafürschoinon auch die über ilem Monogramme angebrachten Buchstaben()N zu sprechen, indem darin die Bezeichnung der Stadt Onotebaohd. i. Ansbach tv erkennen ist; unter dorn Monogramme sieht man eineRule von anderen Ideinen Vögeln umgeben.

Das /weite Zeichen stoht auf einem Blatte, das, wie Brulliot an-nimmt, Peter Weinher nach Wechinger's Zeichnung gestochen habe.Nagler im Knnstler-Lexikon, möchte dagegen den Stich für eine eigen-händige Arbeit Wechinger's ansehen. Das Blatt enthält eine Waffen-Trophäo in runder Einlassung, dabei vier Genien und zwei weiblich«Eignren, welche die Zeichen des bayerischen Wappens tragen, DieTrophäe ist an einem ornamentirton Pfeiler angebracht, Oben ist, einTäfelchen mit der Jahrzahl 1550, und in der Cartonohe über demTäfeleben steht: Mit der Zeit. Kine zweite dartouobo in der Breitedes Blattes wird von zwei Satyrn gestüzt. Dieselbe enthält in derMitte eine männliche Büste und über dieser das Monogramm Midie deroben abgerundeten Platte IS /., Br. 8 Z.

Noch beschreibt Nagler Billige Stiche mit Wappon, die Wechingerzugethuilt werden könnten, doch gehören diese wohl eher dem PeterWeinhor an.

1690. Carl Hermann Wiedemann, Zeichner, geb. zu Dresden1822, gest. dasolbst 185$. Kr studirte unter Gott-fried Senvper die Arehitoktur und widmete sieh späterals Zeichner ausschliesslich dem Kunstgewerbe, Seinephantasievollen und trefflieh gezeichneten EntwOrfefür letzteres Fach wurden sehr beifällig aufgenom-men. Vergl. Nr. 8 des D. Kunstblattes von 1866,Viele derselben tragen das hier gegebene Monogramm,dem häufig noch die Jahrzahl beigefügt ist.

1691. Unbekannter Formschneider, welcher in dor zweiten Hälftedes lü. Jahrhunderts nach Zoichnuugon Franz Friedrich'-)

VV/-I gearboitot hat. Das Monogramm steht, neben dem Zeichen

e^s»^. des letztgenannten Künstlers, auf oinom Blatto mit dem

Wappen dor Kurfürsten von Brandenburg. Kino Cople

dioses Blattes findet sich, naeh Passavant, in den Annales MarchiM

Brandenburgicae 1598.

1692. Unbekannter Formschneider, welcher nach Zeichnungen

des Tobias Stimmer gearboitot hat. Man findet

____^ X\T£T sein Zeichen auf einigen Darstellungen der von

KK * pt ' i ~W v 2 Bartsch IX. p. 350 Nr. 66 beschriebenen Folge:

Künstliche wohlgerissene Figuren und Abbild'

ungen etlicher jagdbaren Thiere etc. Von den beiden berühmten

Malern Tobias Stimmer und Christoph Maurer zu Zurch gerissen.

Strassburg 1605. Bei Johann Carolo. 4.

1693. William Howard, Kupforstocher, welcher in dor zweitenHälfte des 17. Jahrhunderts in London thätig war. Er eifertedem W. Hollar nach, ohne ihn jodoch zu erreichen, und be-diente sich auch, wio man hier sieht, oinos ganz ähnlichenZeichens. Auch den blossen Initialen bogegnet man. Fi' 1

zweites Monogramm, dessen sich der Künstler noch bediente, ist bereitsBand III. Nr. 1G76 raitgetheilt worden.

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