WO. Nr. 1669 — 167B. 3.37
1669. Wilhelm Friedrich Wulff, Kater, geb. zu Hamburg 1808,
war ein SohUler von Bendixen und bildete sich dam)W F \V '" "(Inehen weiter, Kr stellte dort um dai Jahr 1832einige kleine, in Dörner's Manier gemalte Landschaftenaus. welche mit seinen Namensinitialen bezeichnetwaren. Später ging der Künstler in seine Vaterstadt zurück, wo erLandschaften, Seestucke und Architekturen malte, auch einige radirteund lithographirte Blätter lieferte.
1670. Wolfgang Resch, Fnnnsehnoider und "Verleger, welcher in
du ersten Hälfte des K!. Jahrhunderts.in Nürn-\\F V y \f hn-fx thätig "'in'. Nach Bartsch bediente er sich
yv. X. *i. rs. ,1,,,. u,i C ],staben WB zur Signatur; auch das hier
gegebene Zeichen wird Ihm zngetheilt. Ms findetsich iiui' einem Blatte mit dem lUldniss Kaiser Karl V., Brustbild imProfil nach rechts gewendet. Medaillon mit der Umschrift: Karoluserweiter Römischer auch zu Iliapanien, Neapolis, Aragon, SicilienWind Granaten etc. König. Ertzherzog zu Oesterreich etc. seines altersIm XX Jar — 1519. in der Mitte unten: w. K. 2. N. fd, h. Wolf-gang Formschneider, oder auch focit, zu Nürnberg), H. 5 Z. 10 L.,Hr. 4 Z. 5 L.
1671. Unbekannter Pormschneider aus der Schule des A. Altorlbr.Seinen hier gegebenen Initialen begegnet man auffolgendem Blatte : St. Johannes unter einem Baumschreibend. Links in Wolken erscheint Maria mitdem Kinde; nach derselben Seite breitet sich oinegebirgige Landschaft aus. H.5Z. 2 L., Br.12Z.10L
1672- Georg Wiesend, Kunstliebhaber, 1807 in Kufstein in Tyrolgeboren, lebte in den 50er Jahren als k. bayoriseher Land-richter in Burghausen und beschäftigte sieh viel mit Malerei.Steine Bilclor, welche meist Motive aus dem bayerischon Hoch-lande behandeln, tragen häufig das gegebene Monogramm.
1673. Unbekannter Kupferstecher, welcher in diosor Woiso oineCopie dos Dürer'sohen Blattes; der Dudelsackpfeifer, Nr. 91bei Bartseh, bezeichnete. Das Täfelchen, mit den Buch«staben WG und der Jahrzahl, findet sich unten rechts aneinem Baume. H. 4 Z. 3 L., Br. 2 Z. 8 L. Das Blattkonnte dem Wilhelm Gump angehören, einom Maler, dorum 1750—1790 in Miinchen für den Hof thätig war.
1674. Wilhelm Georgy arbeitet gegenwärtig in Leipzig als Zoieh-
nor für den Buchhandel. In Fried, v. Tschudi's:
"WT (v^ft Thierlobon dor Alpenwelt, F. A. v. Heyden's:
V.U.. yv Lf. jj m -^ort ( | or p rau uiu j zahlreichen anderen
Bachern begegnet man seinen Zeichen. Auch als
ß!ß • ^^y Holzschneider scheint der Künstler in früheren
Jahren thätig gewesen zu sein.
1675. Wilhelm Gail, Architektur- und Genremaler von München,
hat boroits Band III, Nr. 480 Erwähnung gofunden.Neben Gemälden in Ool und Aquarell kommen von ihmZeichnungen und Lithographien vor mit Ansichten ausFrankreich, Italien und Spanien.
Uonogtsauniiten. Bd. v. 22
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