886 WF. Nr. KJG3 -1668.
man auf dorn geharnischten Brustbild König« Karl IL, welches J.Chantry nach dein Kiinstlor gestochen hat. Der Stecher deutete
.seinen Namen durch die Abbreviatur ,1. Oh. au. Hand II, Nr. 1848diese« Werkes ist eine grosse Anzahl von l>'aithorne's eigenhändigenStieben verzeichnet.
1663. Wilhelm Frommer, Maler und Kupferstecher zu Augsburgum 1C>40. Kr signirte mit diesen Buchstaben eine Kadirung
W 1'. in 12., welche das Brustbild eines bärtigen Mannes in drei-viertel Ansicht und nach rechts gewendet, enthält, Der Mannträgt einen Hut und eine goldene Kette. Man bat dasselbe Brustbildnoch einmal von der Gegenseite und viel geschickter behandelt, so dassman das Frommer'sche Blatt für die Copio hält.
Man kennt noch zwei Blätter von dem Künstler: eine Allegorie,betitelt: Ars belli et pacis, Fol. und ein Blatt, welches er 1038 beiGelegenheit der Aufstellung der Marien-Säule auf dem Platze zu München,in Qu. fol. stach.
1664. Johannes Weder, welcher sich auch Oiov. Balt. Weddergeschrieben hat, arbeitete als Gommenschneider in der zweiten
W. F. Hälfto des vorigen Jahrhunderts zu Kein. Nach Goethe be-fanden sich von ihm Arbeiten unter den von Hackort hinter-lassonon goschnittenen Steinen. St. Petersburg besitzt zwei Sardonix-Cameen, Poter I., belorboorter Prohlkopf, bojeichnet Weder. F. unddie Kaiserin Katharina in ähnlicher Auffassung, bezeichnet W. F.
1665. Dieser Zeichen auf Münzen bedienten sieh:
Wolfgang Frömmel, Münzmeistor in Gehren 1620, in Nou-W. F. stadt a. d. Heide 1622 und 1623.
Wilhelm Feser, Münzmoister in Würzburg 1746—1748.Ausserdom haben mohrore der oben unter W. namhaft gomachtenStempelschneider W. F. gezoiehnot, wo dann der Buchstabe F für Focitzu nehmon ist.
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1666. F. W. Brandshagen, Kupferstcehor, wolchor im Anfangedes 18. Jahrhundorts zu Lemgo thätig war. Er lieferte einengrossen Thoil der Abbildungen in E. Kämpler's Amnenitatuml'Aoticarum Politico-Pbysico-Modicarum Fasciculi V. Lom-goviao 1712. 4. Auf dieson Blättern kommt das aus W L Bbestehende Monogramm vor, auf anderen die oinfaohon InitialenF. W. B. mit dorn Beisatze fecit odor sculpsit.
1667. Wilhelm Friedrich Gmelin, Kupfersteeher, geb. zu Badcn-
woiler im Breisgau 1745, gest. zu Korn 1821, ist
y namentlich durch seine Ansichten aus Rom und dessen
1/y f f 1 Umgegend bekannt. Wir sahon einigo in Sepia, aus-
'' -* y ' geführte, landschaftliche Zeichnungen, wolche mit
seineu Initialen signirt waren.
1668. Wilhem Fries, ein Landschaftsmaler, welcher in den 50er
Jakren in München thätig war und von
\\y Tj* 2 n f f wolchem wir, unter diesom Zeichen, ein
VV« f /aJ)V kleines Gemälde mit dor Ansicht von
Nago am Gardasoe sahen.