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334 \VP. Nr. 1G48 —1054.
1648. J. Wright und W. Folkard, englische Konnschneider nnsorosJahrhunderts, deuteten auf Blättern, wolcho sio gemeinsam
W et F ausgeführt, ihre Namen durch diese Buchstaben an. Vonbeiden Künstlern ist in unserem Bucho bereits die Kodegewosen.
1649. Unbekannter Maler, welcher um die Wende des 15. Jahr-hunderts thätig war. Es worden von ibm Gomäldo mithistorischen Gegonstiinden aufgeführt. Vielleicht ist unterdem Zeichen Wernhard zum Hirzon zu suclion, der untordem Jahro 1487 seinen Namon in's Buch der Zunft zumHimmel in Basol eintragen lioss.
1650. Unbekannter Formschneider, welchor gegen Ende desIG. .Jahrhundorts wahrscheinlich in Hachsen thätig war.
Man hat von ihm ein Bildniss des Kurfürsten August
V5* T von Sachsen, Halbfigur, nach rechts gewendet. Kr hat dio
x== *^ oine Hand am Schwertgriff, während or dio andere in die
Seite stemmt. Das Zeichen dos Formschneidors ist rechts
im Grund in halber Plattenhöhe angebracht, das dos Zeichners, aus Z W
bestohond, am Fan einer Säulo. Oben im Bande Host man: VERA
IMAGO, ILLVSTRI8SIMI PRINCIPIS AC DOMIM1 , DOMINI
AVGVSTI otc. und im Bande unten stoben vier lateiniseho Verso : Kx-
prhnit Avgvsti etc. Höhe ohne den Rand 4Z.5L., Br. 3 Z.4L.
1651. Unbekannter Zeichner aus dorn 17. Jahrhundort. Freiherrv. Aretin bosass von demselben ein getuschtes Blatt, welchesein Stück' einet Darstellung des jüngsten Gerichts oder derAuferstehung entbiolt. Neben dorn, aus den BuchstabenW F gobildoten, Monogramm stoht nocl): fecit in MaranAnno 1046.
1652. Friedrich Wagner, Zoichnor und Kupferstecher, gob. zu
Nürnborg 1803 und soit 185(! in München thätig, istim Kiinstler-Loxikon XXI, p. 55 ff. ein ausführlicherj L j Artikel gowidmot. Ebenso ist er in unserem Werke
19 rJSi 20. ""tor don Initialon F. W. oingoführt. Es erübrigt nurnoch hior zu bemerken, dass er sich auf Zeichnungenseiner Frühzeit dos beistehendenMonogrammos bediente.
1653. Unbekannter Maler, welchor um dio Mitte dos 17. Jahr-
bundorts thätig war. Nagler sab von ihm eine schöne,in der Woiso C, Notschcr's boliandelto, colorirto Zeich-nung, welche oine vornehmo, musicirende GesellschaftU im Freien vor einem Landhause darstellte. Die Zeichnung
trug das hior wiedorgogobono Monogramm.
1654. W. H. Freeman, Zoichnor und Maler, machte soino Studien
in Paris und unternahm dann Beiwon nach Italion und• _ . .._ Griechenland. Er malto Landschafton und architektonischeHA W> Ansichten. Im Jahre 1848 hrachto er in Paris oino An-sicht dos Parthenon zur Ausstellung. Freeman liofortcauch Zeichnungen zur Illustration von französischen Werken, wie fürdie Pariser illustrirto Zeitung. Auch in don Jahrgängen 1854 u. 1855des Almanach du Magazin pittoresque sind Holzschnitte nach seinenZeichnungen. Man findot auf Blättorn dieser Art die gegebenen Zeichen,auf anderen Holzschnitten besteht das Monogramm aus W H P.
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