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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
333
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WE. Nr. 1642—1647. 333

1642. Diese Buchstabon, wolche die Kürzung einos Künstlernamens

zu sein scheinen, stehen auf dem Blatte einos italieni-

NY/ F M W C scnen Kupferstechers. Dasselbe stellt Paris und

w LINnl; Ononono dar. Erstorer ist mit Bogen und Kocher

' r \, 0 Q bewaffnet und führt einen Hund an dor Loino; er

ergroift den Ann der Onenone, wolche man im Prolil

sieht. Den Hintergrund bildet ein dichtor Wald. Die

Buchstaben WEN HG sieht man oben links, dio Jahrzahl 1509 rechts

und in zwei Tafelchen liost man: PAUIS, EGENOE. ßr. 9 Z., H. 8 Z.

In seiner Stechwoise erinnert das Blatt an Copion, die man nach

Mantogna und Zoan Androa hat.

1643. Unbekannter alter Sammler, welcher die in seinom Besitzo

befindlichen Kunstgogenstiindo in dioser

W-t-^ -|-v t s-~j Weise bezeichnete. Das Zeichen steht auf. Jjj I Lj.w, der Kücksoite von zwei Holboin'schon männ-lichen Bildnisson, von denen das eino beiMr. .T. E. Millais in London, das andoreim Haag sich gegenwärtig befindet. Vorgl. Jahrbüchor f. Kunstwissen-schaft V. p. 203.

1644. Anna Maria Werner, goborno Hayd, war oine geschickte

Miniaturmalorin. Sie war als solcho anfänglich in ihrerWprnorin Vatorstadt Berlin thätig und siedolte später mit ihremW ernenn. Gatten, dorn Maler Christoph Joseph Werner nach

Drosdon über, wo sio 1753 gostorbon ist. Nobcn Miniatur-bildnisson lieferte sie zahlreiche Zeichnungen, u. A. die Zoichnungon fürLc Plat's: Rocueil de Marbros antiques de Drosde. Auf den nach ihrgestochenen Blättern findet man sie öfters kurz nur als die Wernerinbezeichnet. So auf oinom grossen, von Chr. Ph. Lindomann 1789 ge-stochenen Blatte, welches ein bekanntes Schaustück dos Grünen Gewölbes:den Hof dos Gross-Mogols wiodergiobt.

1645. Dieses Monogramm wird von Christ dem Pierre Woeiriot

zugethoilt, oinom Zeichner, Kupferstocher und Porm-

r ^ schnoidor des 16. Jahrhundorts, übor dossen Signaturen

rf\ wir bereits unter P W borichtet haben. Das hier ge-

-» \\f T~' gebeno Zoichon ist uns nicht vorgokommon. Sicher

\l/\j gehört es oinom anderen Künstler als Woeiriot an.

1646. Dioso beiden Zoichon hndon sich auf einor Donkmünzo aufdio Vermählung dos Kaisers Joseph I., von 1699, und bo-

W. E. T. ziohon sich auf Wilhelm Ernst Tentzel und ChristianWerranth. Erstorer ist dor Veranstalter, Letztorer der0. W. Vorfertigor dor Denkmünze.

1647. Wilhelm Eduard Tischbein, Zoichner und Maler, ein Sohn

Christian Wilhelm Tischboius, wurde 1791 zuW. E. T. /. 1807. Breslau geboren und znm Kaufmann bestimmt.

Er wendete sich jodoch später der Kunst zuund malte in Hanau, wo or eino Stollo als Zeichnenlehrer fand, Bildnisse,Landschaften und Thiorstücko. Die Sammlung ßolas du Kosey bosassvon ihm oino Tuschzoichnung mit weidenden Pferdon und andorem Vieh,Welche obige Bezeichnung trug.