828 Wlt. Nr. 1015-1019.
Pol. 2 Thcilo. Dilioh's Zeichen kommt jodoch nur auf dem ersten Holz-schnitt mit dor Darstellung dos Paradieses Vor. Ferner in dor Be-schreibung dor Ritterspielo boi dor Kindtaufe der Landgrälin Elisabethvon Hosson zu Cassol 15%; ein Praohtwcrk, Fol., von welchem dioorsto Ausgabe 1598 und eine zwoito 1001 orsehien. Ebenso linden sichzahlreiche Kadirungon von seiner Hand, Karton, Ansichten, Trachten,in der von ihm vorfassten hessischen Chronik von 1005, 2 Th. 4°, indor Chronik von Bremen von 1003, 4. und in der Chronik von Ungarnvon 1000. 8. Eine zweite Ausgabe der letztgenannten Chronik erschien1000. Sie unterscheidet sich von dor ersten dadurch, dass sie mit„einer newen Boschreibung vnd warhaffton abriss dor jetzigon StadtConstantinopel" vormehrt wordon ist.
1615. Carl Wilhelm Doli, Medailleur, widmete von 1813 an demgrossherzoglich badischon Hofo soino Kunst, und starb zu
W. I). Carlsruho 1848. Er schnitt Stempel zu Münzen und Medaillenund zeichnete zuweilen W.D oder auch C.W.D.
1616. Nach Hazard soll dieses Zeichen dein Wondol Ditterlin Bott
von Strassburg Angehören. Es ist mit diesem Namenwahrscheinlich Wendelin Dietterlin gemeint, von welchem"W//ä? Künstler oben beroits ausführlich dio Bodo war. Sollte
das Zeichen'demselben angehören, was wir jedoch be-zweifeln, so könntet) wir dio Bodoutung des Wortes„Bott" nicht finden. Vielleicht aber ist unter dem Monogrammo Bar-tholomäus Dietterlin verborgen, über dessen Abkunft ein seltenes Blattmit einer Himmelfahrt Kunde giebt. Unter der tigurenreichon Darstellungliest man: Windelinus Dietterlin, patir invenit. Hilarius Dietterlin,filius exeudit. Bartholomäus Dietterlin, nepos aeri ineidit.
1617. Willem de Leeuw, Kupferstecher, geb. 1G02 zu Amsterdam,
Schüler des P, Soutman, ist durch soino schönen Ar-W de L fec, beiten nach Kubons, Bcmbrandt, Livens u. s. w. rühm-lich bekannt. Die mitgotheilte Signatur giebt Malpe;sio soll auf einem nach Niolant gestochenen sehr seltenon Blatte sichvorfinden. Letzteres «tollt eine Tyroler Landschaft dar, im Vordergrund«sieht man links Ituiucn und Wasserfälle.
1618. Wolfgang von Kempelen, geb. zu Prosburg 1734, gost. als
Hofrath 1804 zu Wien, hat sich durch seino mochani-. . .X» sehen Erfindungen, wie durch oino Schachmaschine,
VvCUj ih-So eine Sprachmaschine u. s. w. einen Namen gemacht.17 7 f- Auch war er durch seine geselligen Talente am Hofo
der Kaiserin Maria Theresia eine beliobto Persönlich-keit. Ausser mit Mechanik, pflegte or sich in seinenMnssestundon auch mit Kadiron zu beschäftigen. Man kennt von ihmeino mit Figuren zu Fuss und zu Pford staffirte Landschaft nachChristian Brand. Links unten am Bande steht C. Brand prof. inv. etdcl., rechts W do K. sc. 1770. Br. 8Z. 3 L„ H. 3Z. 10 L. Dor Katalogdor Kupferstichsammlung des Marquis do Malaspina di Bfenazaro führtnoch ein zweites radirtos Blatt Kompelons auf, eine Ansicht von SchlossScharfenberg bei Drosdon, nach Ehrlich. Wir können jedoch nicht sagen.wie es signirt ist.
1619. Diese Signatur, welchor noch dio Jahrzahl 1039 beigefügtist, soll auf einem, nach Mirevold gestochenen liilduiss dos Christopher