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charakteristisch wiederzugeben vorsteht, blieben soin Hauptdarstellungi-gebiet. Auf don Holzschnitten verschiedener illustrirter Werke, zu denenor Zeichnungen geliefert, wio in dorn Buche: Aus deutschen Borgen,begegnet man seinem obigon Zeichon.
1612. Nach Heller's: Monogrammenlexikon soll oin W. Douster
siel) dieses Zeichens bedient haben. Weitores, insbesondere"W I) au *' w °l ( '' lom Kunstgebiete sich letzterer bethätigte, wirdTT. lf. nicht gesagt. Bin Künstler dieses Namens ist gänzlichunbekannt. Wir veriuiithen, dasg hier der Maler W. C.Duyster gemeint ist, von welchem sich Bilder La der Eremitage zuSt. Petersburg und in der Dresdner Galerie befinden. Das Bild in derEremitage führt eine Gesellschaft von vier Mannern in einem Zimmervor; das Drosdnor Bild, welches nach dem Oataloge mit „Duster" be-zeichnet ist, stellt eine Soldatonschlägerei bei Tlioilnng der Beute inoiner Bauernstube dar. Der Maler, welcher in seiner Kunstweise an loDuCq erinnert, ist mit dorn bekannten 'Historienmaler Ludwig de Duysternicht zu verwechseln, Was aber seine Lebensverhältnisse betrifft) SOhaben wir nirgends über dieselben eine Auskunft gefunden. Nur ausoiuom zu unserer Kenntniss gelangten Stich schliessen wir, dass orin don orston Doconnion des 17. Jahrhunderts in Holland thätig war.Dor erwähnte Stich enthalt oin Bildniss in Oval, mit clor Umschrift:Josephi Salomo del Medigo Oretensis Fhilosophus et Medicus aetatis 37anno 1628, W. C. Duyster pinx. W. D. Delff sculps. Amsterdam.
1613. Unbekannter Formschneider, welchor für Buchbinder Stempel
zum Kinpresson lioferto. Soin Zoichen W. D. steht auf zweiW. D. Einbänden in der Univorsitiits-Bibliothok zu Erlangen.
Der eine Band zu: Ganze und unverfälschte Acta undHandlung des Colloquii zu Aldenburgk in Meissen gehalten etc.Wittenberg 1570. Hans Lufft. Fol. zeigt auf dor vordem Seite, in droibesondoren Einfassungen, die Brustbilder Luthers und Melanehthons,ferner verschiedene allegorische Figuren und Genien. Bio andere Seiteenthält ebenfalls in versierten Einfassungen die zwei über einander go-stollton Wappen dos römischen Kaisers und des Kurfürston August vonSachsen. Nach der darauf bolinilliehon Jahrzahl ist der Einband 1562angefertigt.
Der zweite Einband, zu: De dote traetatus. — Lugduni MO!). Fol.,ist schön componirt und in sauberen Schnitt mit dem römischen Reichs-Wappon und dem chursächsischon Wappen einerseits, wio andrerseitsmit dorn dänischen und oinom unbekannten Wappen geschmückt. Aussordem obigen Zeichen W. 1). kommen noch zwei andore: H. B. undN. M.,auf dorn 1581 gefertigten Bande vor und es schoinon somit droi Arbcitoran dor Herstellung desselben betheiligt gewesen zu sein.
1614. Wilhelm Dilich, Architekt am Hofe dos Landgrafen Moritzzu Cassel Endo des lü\ und Anfang dos 17. Jahrhundorts.
W. D. Dorsolbo hat sich durch eine Chronik der Stadt Bremen undeine .solche von Hessen und Ungarn, sowie durah oin Buchüber Bel'ostigungskunst einen Namen in der gelehrten Welt gemacht.Dabei verstand er sich auch auf die Führung der Uadirnadol. Einigehaben soino Blättor dem Cassolor Buchdrucker Wilhelm Wessol zu-schreiben wollen, dor 1594 vom Landgrafen zum Hofbuchdrucker ernanntWurde; doch hat Androson in soinom: Deutschen Peintre Graveur, IIIP. 808 IV. die Autorschaft Dillich's nachgewiesen, indem er zugleich desLotzteron Werk eingehend beschrieben hat. Holzschnitto und Uadirungenvon dos Künstlors Hand linden sieh in dor Casteler Bibel von 1C>01,