WC. Nr. 1570 — 1575. 3 17
1570. unbekannter Zeichner, um 1740 zu Prag thätig. Haller,
J welcher das Zoichon in »einem Monogrammlex. mitthoilt'sagt nicht nach welcher Richtung bin der Künstlerlli'it.id* war
SXB,
thätig war.
1571. Dieses Zoiohen, Willem Buytewech bedeutond, steht aufeinem von G. van Scheyndol gostoohonen Blatto.
j , _ Dassolbo stellt oinc holländische Fischersfrau dar,
)urtt.inV J . welcho einen Korb in dor oinon und in der andoron" Hand einon Fisch trägt. Im Rando steht: Sic
piscatoris Conjux etc. Die hier nütgetheilto Namons-kürzung findet sich unten links, darüber hotindon sich die Initialen desStechers G. V. B. fe. It. 6 Z. 11 L., Br. 5 Z. 1 L. Das Blatt gohort zueiner Folgo von acht Blättern, wolcho Costiimo holländischer Bäuorinnondarstellen. Es giobt kleinero Oopicn von oinzolnon Blättern diosor Folgeiu den Sammlungen zu Berlin und Miinchon, aber oline den Namen desCopisten.
1572. Unbekannter deutscher Zeichner oder Radirer. Man findet'Vi ab. die gogebonen Buchstaben in einer verzierten Cartoucho
B XI auf einer Itadirung, welche am Sehlusse folgender Broschüre15 2.1. vorkommt: Zwei Bruchstücke einen unbekannten mittel-hochdeutschen Gedichtes. Mit Dodikation an Ho ff mannvon Fallorslebon. Diosos Gedicht, mit welchem Hoifmann mystificirtwurde, handelt von einem jungen, auf „auienturon" ausziehenden HeldenWaltram. Das Blatt stellt in sicher radirton Umrisson den Waltramvor, wie er in oinor unwirthsamon Gegend mit seinem grossen zwei-bändigen Schwerte zwei im Kampfe bogriffeno Hirsche tödtet. DerKiinstlor wollte oine alto Zeichnung odor Miniatur nachahmen , os istihm abor zu viol Modernos hineingekommen. Unton steht: hie tötetwaltram zwen hirze. H. 3 Z. G L. Br. 5 Z.
1573. Willem Buytewech, der oben eingofübrto, holländische
Maler und Radiror, bat die sieben Blätter einer Folge,W. H. W. welche Oostüm'o von dänischen, deutschen, onglischon,
italienischen, französischen, schottischen und spanischenKdollouton darstollt, mit W. B. W. fec. odor fecit bozoiehnet. Kbonsoträgt ein Blatt mit dor Unterschrift: Enghels Eedel Man, in der eben-falls oben boreits aufgeführten Wiederholung der erstoren Folge, dieÜezoiehnung: W. B. W.
1574. Carl Wohnlich, ein Münehonor Malor der Gegenwart, Schuler
¥von Ph. Folz, hodiont sich dieses Monogrammes. Wirsahen dasselbo, zwischen dor Jahrzahl 1857 befindlich,auf oinom Oelgomäldo, welches Frithjof und Ingoborg dar-stellte.
1575. Carl Werner, namhafter Aquarellmaler der Gegonwart
geb. 1808 zu Woimar, studirto in Leipzig unter
f~* Schnorr und ging dann zu soinor woitoron Ans-
/ ü Xt? /"o t bildung nach Münchon. Im J. 1831 nach Sachsen
VV ^ "* zuriickgokohrt, lioferte er oine grosso Anzahl von
Zeichnungon für Puttrich's: Denkmälor dor Bau-