Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
309
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WA. Nr. 1535—1538. 309

borg unter A. Reindel. Näheres (ibor ihn und soino Arboiton flndotsich im Künstlor-Loxicon XXI, p. 110.

In der angegobonon abenteuerlichen Wciso bezeichnete er oinonimmerwährenden Wandkalender in Form einos Altaraufsatzos mit oinorArt Fronton in der Mitte. Oben ist der Koichsadlor mit dorn Niirn-bergiechen Stadtwappen za boidon Soiton, und an der Brost des Adlersbefindet sich oino Sehrifttafel für dio Jahrzahl. Das Tableau ist reichverziort, und dio Zeichnung hat das Ansehen, als soi sio mit oinorbreit geschnittenen Feder und Tinto gomacht, in malerischer, ungo-zwungonor Woiso. Heinrieh Walthor, der Sohn dos Zeichners, hat osin Holz geschnitten. H. 12 Z. 4 L., Br. 18 Z. 5 L.

1535. Untor diosor Bezeichnung, welche auf einom von G. F.

Schmidt und J. G. Wille gostochonon Bildnis* Philipps V.Wanloo pitl von Spanion stobt, dürfto dor Maler Louis Michel van

Loo zu suchon sein. Dorsolbo, oin NelTo des bekannterenCharles Andre van Loo, war Hofmaler dos genannten Königs. Der Namekommt in obiger Weise geschrieben nur im dritten Zustande der Plattevor, auf den früheren Abzügen steht: Vanloo. Der Konig ist im Cuirassund mit dem (Jonimandostab dargestellt. Darunter das königliche Wappen.In der ligiirirtcn Einfassung um das Portriit liest man: OffcrebatAntonius Josephus Diaz hispalensis. Unton: Wanloo pin — Schmidtsculp — effigiem — Cars ex. Schmidt hat don Kopf gestochen, allosandere Wille.

1536. Diese Signatur wird auf einen ziemlieh unbekannten Malor

Pieter van Toi bezogen. Dieselbe findet sich aufWantol pinx einem von Duflos jun. gestochenen Blatte Letztere«

stellt einen Schuster dar, welcher sich in soinorWork-statt mit einer Frau unterhält. Naglor erwähnt noch einen zweiten,nach diosem Moistor von P, G. Langlois 1782 ausgeführten Stich miteiner Köchin, die am Fonstor Hüben zuputzt. Das Original, im CharakterQ. Do WS, soll sich in der Gallerte des Palais royal befunden haben.Wahrscheinlich gehört der Malor zur Familio des bekannterenDominicusvan Toi, wolchor in dor ersten Hälfto des 17. Jahrhunderts thätig war.

1537. Den obon lnitgetheilten Zeichen für Antoine Watteau's Namo

sind noch boistohonde Kürzungen anzureihen. Dio-

solben linden sich ebenfalls auf don radirten Blättern

Cl 1)~\)n-h der: Figuros do differonts caracteres, betitelten Samm-

y yCL(y lung, und zwar hauptsächlich auf Blättern von Boueher,

CajjuS, L. van Loo und Tremolior. Lotzteror schreibt

den Malornamon auf zwoi Blättern auch: Vatau.

^KSQn+o P Ausser in dei genannten Sammlung lindet sieli der

TSo ttlc. -V- Name Wattoau's mich auf zwei imitirten llothstift-

zoiohniingen von Demartoau durch obigo Kürzungen

n- angedeutet, Dor Stecher signirte mit oinom D.

(4/citt. Kbonso kommt dio Abreviatur: Watt, noch auf zwoi

Facsimiles dos wonig bekannton Stechers Gonord vor,

wolchor mit Oon. fec zeichnoto.

1538. Diese Signatur lindet sieh auf zwei militärischen Sconon,, wolche unter dem Titel: Conduite d'une vivanäiere etWatteau P. Muletier allant a Varmce, von Dunin gostochon worden

sind. Dio Signatur bozioht sich jedoch nicht auf donberühmten Antonio Wattoau, sondern auf einon Ohoim dossclbon, welcher'ö Lille als Malor thätig war und nicht mit orsterom vorwcchsolt worden