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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
295
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W. Nr. 1103 — 1464. 295

bezeichnen, in oinor Technik, woleho dem Künstlet nicht geläufig war.Goneuurt nennt, als Blättor von seinor Hand, folgende:

La Troupo italienne (dio italienische Sohauspielertruppe). Hs giebt5 Plattonzuständo. Der 8. Zustand bat unten die Inschrift.: Point etgravi a l'oau forte par Wattoaux ot retouohe au burin par Simonneauralne. Im 5. Zustand, mit der Adresse von F. Choreau, Ist der Maler-namo in Watteau corrigirt, H. 28 c,, Br. 20 c, ßobert-Dumesnil, welcherin seinem P. Gr. fr. 11, 182 ebenfalls dos Meistors Work beschreibt, zähltdieses Blatt nicht zu don eigenhändigen Radirungen Watteau'a Esexistirt eine Copie des Stiches. Das Originalgemäldo befindet sich imBesitz des Herrn Edmond de Rothsohild.

Reorue allant jolndre lo regiment. Ein von Thomassin vollendetes

Blatt, von Welchem man I! Plaflonziisfäude kennt. H. 85 c., Br, 35 c.Das Originalgemälde befindet sich gegenwärtig im Besitze des Herrn

M. A Sichel.

IVIIonuno aeenude.

Lo Promeneur vue de face,

L'Homme appuyö,

Lo Promeneur vu de proftl,

La Komme niurolianl B gauohe,

La l'Vniiue marohant au fond.

La Komme assiso.Diese7 Blätter, deren II. II o, und Br. 7 c. beträgt, gehören zu derFolge von 11 Figuren, betitelt: Figuros do modes, dessinSea et graveeaa l'oau forte par Watteau ot termineea au burin par Thomassin le Bis.Watteau's Arbeiten, Gemälde und Zeichnungen, haben durch zahl-reiche und vorzügliche Stecher Nachbildung und Vervielfältigung ge-funden. Das gesammte nach dem Meistor gestochene Oeuvre umfasstnach (.loncourf 795 Nummern. Darunter ist namentlich diu Publioationhorvorzuhobon, durcJi welche Julionno, der Freund und begeisterte Ver-ehrer dos Malors, dessen Andenken feierte, l>iese aus 860 Blätternbestehende Sammlung erschien unter dem Titel: Figuree de difförentacaraoteres, de paysages et d'itudes par Antoine Watteau tir^es des plusboaux cabinots do Paris. Ohez Audrain aux Gobiina et choz Cheroau,Die Künstler, welche die Blätter radirten, sind: Jean Audran, BenoitAudran (der Sohn), Boucher, Cars, Oaylus, Coohin, Larmes'sln, Scotin,Surugue, Sylvostro, Thomassin, Tremoliere, Oarlo Vanloo, M. do Ju-lionno u. A.

Watteau hat, seine eigenhändigen Arbeiten entweder gar nicht, odermit dem ausgeschriebenen Namen bezeichnet; dagegen bedienten sichdie Kupferstecher, woleho nach ihm arbeiteten, verschiedene! Buch-stabenzeichen, um soinon Namen anzudeuten. Häufig kommt der Buch-stabe W vor, besonders in der genannten Julienne'sohen Collection:Pigures do difförenta oaraoteres etc., welchem Werke die oben von unsuiilgofhoilten Zeichen entnommen sind. Auf andere derartige Chiffonikoimnon wir unter WA zurück. Hier mag nur noch bemerkt sein, dassdie Schreibweise des Malernamens da, wo letzterer von den Stechernausgeschrieben wird, ebenfalls eine sehr verschiedenartige ist. Manlindot: Vateau (Nr. 25 bei Gonoourt). Vatteau, Wattau, Watteau.Wattau (Nr. 784 bei Goncourt) oto.

1464. Johann Georg Wille, Zeichner und Kupferstecher, geb. ineiner Mühle bei Gtessen 1715, gest. zu Paris 180s, ist he-\X/ roits unter soinon Initialen ,1 G.W, eingeführt und wir vor- ■weisen darauf. Auch eines aus dem Buchstaben W bestehenden