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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
294
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294 W. Nr. 1462 — 14(53.

Das Liobospaar, auf einer Bank ritzend. Nach dorn niederländischenMeistor von 1480. In dor Mitto unten das Zeichen. I L 6 Z. 2 L., lir. 4Z. 1L.Noch giebt es zwei andoro Copion dieses schonen Blattes, von BartholSchön und J. van Meckenon.

Die vior nackten Frauen oder Hoxon. Unten das Zeichen. Böhe,ohno die Einfassung, 7 Z., Br. 4 Z. 11 L. Es giebt neue, aber schlechteAbdrücke

Dor Raub dor Amyono. In dor Mitto unten das Zeichen, IL 9 Z.5 L., Br. G Z. 5.

Dio Goldwägcrin, Halbfigur, hinter oinom Tisch mit Gold undSchmucksachen. Nach oinom unbokannten niederländischen Original.In dor Mitto unten das Zeichen. II. 8 Z. 2 L., Br. 2 Z. 1 L.

Dor Orientale mit seiner Familie. Gogonseitige Copio nach demMeistor von 1480. H. 8 '/,., Br. 2 Z. 3. L.

Aristotolos und Phyllis, oino jungo Frau, wolcho auf dem Kückenihres alten Mannes roitot. Nach dem Moistor von 1480. II. 4 Z. 2 L.,Br. 3 Z. 1 L.

Dor Gcwaltthätigo, wolcher zwischen soinon Füssen oin nacktesWeib hingestreckt hält. Kino andoro bekloideto Frau kommt letzteremzu llilfo. Mit dem Zeichen, II. 11 Z. 10 L., Br. 8 Z. 3 L.

Dio Lautenspielorin. In der Mitte unton das Zeichen. 11. 5 Z. 2 L.,Br. 3 Z. 6 L. Schon Bartsch nennt das Blatt zweifelhaft, da es inZeichnung und Stich sich von den übrigen Blättern auffallend unterscheidet.

Dor Koch und die Köchin. Mit dorn Zeichen. H.4Z. 3L., Br.2Z.10L.

Kopf cinos magern Mannes. Er ist nach rochts gewondot undträgt oinen langon Bart und eino Art Mütz'e. Links das Zoichon.II. 2 Z. 7 L„ l!r. 1 Z. 10 L.

Bin I'oc.al. Darunter das Zoichon. H. 9 Z. 2 L., Br. 4 Z. I) L,

Der obero Thoil eines gothischon Ostonsoriums, mit der Jungfrau undtloni Heiland. Am Pfoilor das Zoichon. II. 14 Z. 7 L., Br. .'1 '/,.

1463. Antoine Watteau, gob. 1684 in Valeneionnes, gost. 1721

in Nogont, gilt mit Kocht als einer der be-

-\liy r VXy \T/ gabtestou, liebenswürdigsten und geistvollsten

Vv ^ "• Maler Frankreichs. Von oiner wunderbaren

Leichtigkeit des Schaffens, hinterliess or hoi

*$/^qC ^(/. -{-. soinem frühen Todo gogon 1000 Gemälde,

J ' Zeichnungen und Skizzon. Darunter sind os

.y. besonders soine amusements ohampetres, in

yvO dtJl . denen sich sein Talont am glücklichsten und

vortheilhaftoston entfaltet und die seinen Ruf

Wahren worden. Die meisten und besten Bilder Watteau's besitzen

Paris, St. Petersburg und Berlin. Ein Verzeichnisa seiner Arbeiten

lieforto Edmond de Goncourt unter dem Titel: (Jataloguo raisonne de

l'oeuvre peint, dessine et gravi'. d'Antoine Watteau. Paris 1875. Was

die Bilder betrifft, welcho sich in Berlin und Potsdam befinden, SO ist

ein Aufsatz von R. Dohmo: Zur Literatur über Antnine Watteau, in

Lützow's Zeitschrift f. bild. Kunst, Bd. XI p. 80, einzusehen. Von seinen

Zeitgenossen nach Gebühr gewürdigt, sank der Meister nach seinem

Todo rasch in der Gunst der Liebhaber, Während der Revolution und

dem ersten Kaisorroich wurden Spottpreise für seine Bildor bezahlt.

AJhnälig stieg die Worthschätzung derselben wiodor und um Mitto

diosos Jahrhundertl erzielton gute Bildor Proiso von c. 50,000 Frcs.

Auch als Badirer hat sich Watteau vorsucht. Doch sind soine,thoilwoiso von Thomassin vollendeten Blätter ebon nur als Versucho zu