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dem Wenzel von Olmütz zugeschrieben worden, wieder für ArbeiternWohlgomuth'.s und seinor Werkstatt erklärte, Es handelt sich dabeizunächst um die Stiche, in welchen der Meisten- W mit Albreclit Dürerdieselben Vorwürfe behandelt. Man hielt, nach Bartsch, die Blätter desErsteren für dio Copien und die dos Letzteren für die Originale, Wäh-rend man jetzt das iimgekohrto Verhältniss anzunehmen geneigt ist unddiese Blättor, wie dio vior Hoxon, der Raub der Amyone, die kleineReiterin u. A. für Arbeiten Wohlgemuth's hält, nach welchen der jungeDürer gestochen habe. Auch schreibt man mit ziemlicher Bestimmtheitdorn Moistor das unter dorn Namon ,, Papstesol" bekannte satyrischoBlatt zu. Vergl. Passavant II, p. 135, No. 75.
Auch auf die Entwicklung der Nürnberger Holzschneidorschnle sollWuhlgomuth, wie der oben angeführte Dürer-Biograph darlegt, vongrossem Einlluss gewesen sein. Abgesehen von der frage, ob er selbstdas Schneidemesser geführt, so hat er doch jeden Falls als Zeichnerauf den Holzschnitt seinerzeit eingewirkt. Man nimmt an, dass orsüinintliche Zeichnungen zu den Schnitten in dorn 1491 durch Kohurgerveröffentlichten „ Schatzbohaltor des Betahthums des ewigen Hoils andSeligkeit" geliefert habe; ebenso war or an Schedel's „Nouor Welt-chronik" mit seinem Stiefsohne Wilhelm Pleydendorf betheiligt, wieam Schlüsse dieses Werkes ausdrü<;klich gesagt ist. Dio Holzschnittein beiden Werken sind unbezoiehnet. Gleichwohl wird im Schatzbohaltor«las grosse verzierte W auf dem Bannet in der Darstellung vom Ein-züge Jophtas, dor neunzehnten Figur, wio Passavant annimmt, nichtanders als auf Wohlgeniuth zu deuten sein; oinen gleichen Sinn möchte,nach Tbaussing, auf der achtzigsten Figur das Fähnlein mit dem Wzwischon den zwei anderen haben, die je mit dem orston und dem letztonBuchstaben des Alphabets goziert sind. Dasselbe gilt, wie dor letzt-genannte Schriftsteller moint, violloicht von dem Wimpel auf dem Zelteder achtundfünfzigsten Figur, nur erscheint der Buchstabo dort von demHolzschneider verstümmelt.
1435. Dieses Zeichen wird von Christ dem Nicolas Hirschvogolodor, da dieser Nanu: ganz unbekannt ist, wohl vielmehr
i dem Augustin Hirschvogel oder Hirsvogel zugetheilt, dessen
.v T 77 von uns bereits Band III. No. 580 mitgotheiltes MonogrammV V eine grosso Ueberoinstimmung mit orstorem zeigt, so dass
man annehmen könnte, dassolbo soi hior gemeint. Ineinem uns vorliegenden handschriftlichen Monogrammen-Verzeichnissewird das obige Zeichen einem Maler Augustin Scherge! oder A. t<-11Schergel zugeschrieben,
1436. Dieses noch angedeutete Zeichen steht auf einem gestochenen
Blatto des Meisters E. S. vom Jahre 1466. In oiner Kapelle
J- sitzt Maria mit dorn Kindo, welchem sie mit dor rechten Hand
Vv eine Birne darreicht. Hinter der Madonna stoht rochts ein
Engel, links oin Bischof. Das Blatt, von Bartsch unter No. 36beschrieben, ist unter dem Namen die kleine Maria von Umsiedelnbekannt.
1437. Marko auf Erzeugnissen der Porzollan-Manufactur zuVicenza. .
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