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V B. Ne. Kill .— K»ls. 207
Van dor Kellen beschreibt seohszehn radirte Blätter von ihm. Dieselben
sind meist unbozeiohnet. etwa drei davon sind mit dem Buchstaben I!.sijrnlrt, ein lilutt mit: 1ANI BROSTERHV8I PRAEDIA, und einesmit den Buelistabon V. B. Die Bezeichnungen sind kloin geschrieben
und ziemlich verstockt angebracht. Brulliot f, 1102, theilt ihm nachToinecko auch ein aus B It bestobendes Monogramm zu, welches abernicht aiifzulinden ist.
Bas Blatt mit V. B, signirt, führt bei van dor Kollon den Titel:l;'liomme a la main lovee. Links Folson mit Bäumen, ganz vorn brichts i''b ein liach zwischen den Felsen Bahn. Im Hintergrund, in dorMitte des Blattes, ein Berg mit einem droithürmigen Schloss. Rechtsnn Vordergrand, breiten, über Pflanzen und Gestrüpp, zwei grosse BäumeIhre Aeste aus. Auf dorselbon Seite, dem Mittelgrund zu, sioht mau'unter einer Erderhöhung, einen nach rechts gewendeton Mann hervor-kommon, welcher auf der linken Schulter einon Stock trägt und denrechten Arm erhebt, wie um Jemand ein Zeichen zu geben. Dor Himmel'st unbearbeitet. In der unteren Ecke rechts die obigen Buchstaben.
1044. Veit Baumhauer, Maler dos 16, Jahrhunderte, aus Schwiibisch-Gmünd gebürtig und in Würzburg tbätig gowoson, soll sich,nach einer Nagier'schon Notiz, der Buchstaben VB (odor auch
Verschlungen) zur Signatur bodiont haben. Dor Künstler wird vonScharold, Niodermayor it. a. Würzburger Schriftstellern erwähnt, übera °in Zeichen jedoch haben wir nirgends weitere Auskunft gefunden,Nagler bringt ihn mit einem von Bartsch IX p. 571) beschriebenen Bild-niss in Verbindung und scheint anzunehmen, dass lotzteres nach ihmgesohnitten soi.
1045. Jean Victor Bertin, Landschaftsmaler, geb. 1775 zu Paris,gost. 1842. Er war oin Schüler von Honri Valoncionnos undfolgte in seinen geschickt componirten Bildern der klassischen
Richtung desselben. Das Zeichen findet sich auf oinigen seinor Arbeiten.
1046. Dieses Zoichon, nebst der Jahreszahl 1705, fand Brulliot
V ]], auf Stichen nach A. van Ostade, trinkondo Banom vor einor
Scbonko darstellend. Der genannte Sehriftstellor nonnt einenvan Braen als Stocher und sagt ausdrücklich, dass dorsolbo nicht mit'• van Breen zu vorwcchsoln soi, welchor in einor ganz anderen Maniergearbeitet und auch viel früher, um das Endo des 16. Jahrb., gelobtnahe. Wir mlisson nach Brnlliots begründeter Angabo an oinen Kupfor-stochor Namens van Braon glaubon, haben aber nirgends woitor eineNachricht über ihn auffinden können. Im Uobrigen wird der zuletzterwähnte (!. van Broen auch zuweilen Braon geschrieben, wie dennüberhaupt bezüglich dosson Namons eine grosso Vonvirrung herrscht,yci Immerzeel hoisst ei Claas van Broon. Do Jongh in seinor Ausgabe'los Van Mander nonnt ihn Gilles van Breen; Frenzel im Katalogs ternberg: L. Braon und Le Blanc: Qisbort van Breen.
1047. Nach Gorsaint, Hnber und Heller soll ein von P. Verbeek
V ]{ sc radirtos Blatt in dieser Weise bozoiehnet sein. Es ist (lies.. ' jedoch nicht der Fall, das inredestohondo Blatt ist mit dorn
Y°ll nusgoschriobonon Nainon dos Künstlors signirt. Vcrgl. BartschUM. de l'Oeuvre de Kombrandt II, p. 130 und Cat. de Rigal.
1048. Dioso Buchstabon bozoiehnon auf Münzen:
V ß Ulrich Butkau, Münzmoistor in Stettin von 1633 bis 1663.
, ' ' Valentin Block, Münzmoistor zu Moritzberg von 1618 bis 1622,"»nn bis 1624 Wardein in Göttingen.
v. a