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1041. Carl van Kockel, Kupferstecher, um das Ende dos L6. Jahr-hunderts in Paris thätig. Kr ist t bereits unter den InitialenC. V. IS. in unser Werk eingeführt, an wolelicr Stolle sich auch
verschiedene seiner Arbeiten verzeichnet linden. Das Monogramm Badetsich auf Blättern mit Eremiten, 4, welche or nach ,T. und It. Sadelereopirtoj ebenso soll sich dasselbe auf Blättern der zwölf Monate vor-finden, die er gemeinschaftlich mit Briot stacli. Qu. Fol. Dor StichelBockols ist hart fand trocken.
1042. Abraham Blooteling, Kupferstecher, geb. zu Amstordam
1684, wird von Einigen füreinen Schüler dos Corn.Visscber gehalten, wogegenOhr. Kramm neuerdingsnachgewiesen, daaa et unterder Leitung des C. v. Dalon
sieb ausbildete. Vor der Invasion der Franzosenin Holland siedelte der Künstler nach Englandüber, wo er sich durch seine Arbeiten bald zuverdientem Ansehen vorhalf. Aus dioser Zoitdatiron die Blätter des P. Lahr, Um 1676 kehrteer nach Amsterdam zurück, wo er in der Folge auch als Verleger auf-trat. Sein Sterbejahr ist unbekannt, Das Jahr 1680 ist das letzte,welches auf seinen Blättern vorkommt. Indessen lobto or noch 168f>,in welchem Jahro or boi den Werken dos Agostini Leonard! und desAnatomen G. Bidloo, welche in diesem Jahro erschienen, betheiligt war.Kin eingehendes und gewissenhaftes Verzeichnis« dor Blätter Blootoling'slieferte J. E. Wessoly in Naumann's: Archiv f. d. zeiclm. Künste.Jahrgang XIII. Lotzteror beschreibt 141 Stiche und 128 Schabkunst-blätter. Ausserdem führt er noch 81 Blättor auf, woleho or nur inBüchern verzeichnet fand, oder welcho fälschlich dem Moistor zuge-schrieben werdon oder zweifelhaft scheinen. Von den BezeichnungenBlooteling's ist bereits unter dem Monogramm A. B die Rede gewesen;auch verschiedener Kürzungen seines Namens, wie: A. Blooto., A.Blootel, Blotol, Blotolijn etc. bedionfo er sich. Dio hior mitgethoiltenMonogramme dos Künstlers sind Blättorn in Schwarzkunst entnommen.
1043. Jan van Brosterhuisen, holländischer Radirer, gob. IMG,tt tj gost. 1G50, ist boreits im ersten Bande unter dem Zoichen B"* behandelt. Seit joner Artikol geschrieben, ist Licht in diedamals noch ganz unbekannten Lebensverhältnisse des Künstlers gekom-men, ebonso wio man durch van dor Kollon's: Peintro Graveur hollan-dais et Flamand, oinc vollständigoro Konntniss seiner Arboiton erlangthat. Brostorhitison bozog mit 14 Jahren dio Univorsität Loydon undzoiehnete sich früh schon als Dichter aus. Seine Begabung verschallteihm die Freundschaft von Hooft, fluygens und Casp. v. Baerie (Barlaous).Nachdem er eine Zeit lang in Heusdon und Amorffoort gelobt hatte,wurde or 1G4G Director des botanischen Gartons zu Breda. Broster-huisen beschäftigte sich nobon dor Dichtkunst und den Wissenschaftenviel mit Arehitoktur und Malerei, mit Zoichnon und Radiren. Von seinenGemälden und Zeichnungen schoint nichts erhalton. Dio Radirungen,woleho auf uns gekommen, sind nicht ohne Eigenthümlicbkoit in derBehandlung und zeigen oine liebevolle, wahre Wiodergabo dor Natur,insbesondere dor Bäume und Pflanzon. Sie gehören zugloich zu denseltensten Blättorn dor holländischen Schule. Einige, etwa sechs, sindnur in je einem Exemplar, und zwar im Cabinet zu Amsterdam vertreten.