TW. Nr. 910. 183
der gefangeno Johannos, die beiden Jüngor entsendend, mit dem Zoichenunten links. Der II. Band enthält 8 Blätter von ihm, wovon dio Vor-stellung zu Mattb. 9: ein knicendes Weib, das Gewand des Hollandsberührend, signirt ist, Dioselbon Holzschnitte kommen noch vor in:Homüiae, primum ab Alcuino levita, jussu Garoli magni in hanc ordinemredaetae. Cdoniae, ex officina Eucharij Gervicorni. Anno 1539. Fol.Auf einem Blatte: Thomas dio Wundmale berührend, findet sieh untenlinks das Zeichen.
910. Teleman odor Telmah von Wesel, bereits oben eingeführt,bezeichnete mit I W. folgend« Stiche:1 VV. Bio Himmelskönigin, Sio steht, mit dem Kindo im Arme,
nach rochts gewendet, auf dem Halbmonde, Lichtstrahlen
goheu von ihr aus. Unten links liegt ein Harnisch, rochts kniet einanbotonder Mann, den man . für '.lelenian von Wesel selbst ansohonkann. Dazwischen ist eine Bandrolle mit der Inschrift: 0. MAK1A.BIT. VVKN. SOHN. WOER. TELEMAN. Ol'. DEN. DICH. GOLTSMIT.<>K BRENTESNIE&.',T0, WESKL. Darunter in der Mitte das Zeichen.— Dio Unterschrift belehrt uns, dass Teleman auf dem Deich in Weselwohnte und Goldschmied und Kupferstocher war. H. 4 Z. 2 'L.,Br. 2 Z. 8 L.
St. Crispin und Crispinian. Beido stehen im Freien, ersturer, derdou Fuss auf einen am Bodon liogondon Baumstamm gesetzt hat, links,er hält ein Buch im Arm und eino Axt in der linken Hand, Crispinian,der ihm gegenübersteht, ein Schwert und einon Stiefel. Unten in derMitte das /eichen. Kund. Durchm. 1 Z. 8 L.
Dio beiden Blätter beschreibt Androson in Naumann's Archiv, XIV.p. 23 u. 43. Passavant könnt dieselben nicht) doch scheint Brulliotdas orstoro odor doch oines mit ähnlicher Unterschrift gesehen zu haben.
Die von Passavant, IL p. 204—5, unter obiger Signatur vorzoiehnotenBlätter sind:
Ucee homo. Brustbild en face. Zu Seiten liost man vorkehrt:Eece homo, unten ausserhalb dos Stichrandos das Zeichen, Niellenartig.Bund im Durchmesser 1 Z. */« L. Fehlt Bartsch.
St. Christoph. Er trägt das Christkind durch einen Fluss, an dossonUfer vorn links ein Mann mit einor Laterne steht. Ebenso sieht manrechts jenseits des Flusses zwei kleine Figuren. In der Ecke, nebondem Manne mit der Laterne, befindet sich ein Schildchen mit zwei Stech«Instrumenten und auf einer weissen Tablette die Initialen T W. IL 4 Z.8 L, Br. 2 Z. 10 L. Bartsch VI. p. 311.
Dio Versammlung von Kriogsleuten. Gogensoitige Copie nach Dürer,Bartsch No. 88, signirt unten T —W. H. 4 Z. 7 L, Br. 5 Z. 3 L.Brulliot II. 2695 und Holler p. 498.
Das Kartenspiel, Copien jener runden Spielkarton, welche BartschX. Nr. 70—74 beschreibt. Die Originale, von einem niederdeutschenKünstler, sind von grossor Feinheit in Zeichnung und Stich, womit siehallerdings dieso Copion nicht vorgleichon lassen. Von Letzteren besitztdas Pariser Cabinet ein vollständiges Exemplar. Eine jede der Kartenbat 4 Z. 8 L im Durchmesser und trägt zwischen den Beiden äusserenLinien der dreilinigen Umfassung die Signatur TW. Facsimiles dieserCopien finden sich in dem französischen Kupferwerk: Jeux sc carte«tarots et de carte« numerales otc, Paris 1844. Fol. Taf. 71—80.
Noch wird von Heller, in seinem ,Loben Albrecht Dürer' " p. 346,eino Copio nach diesem Meister, Adam und Eva vorstellend, erwähnt,