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5 (1879) SJ - Z
Entstehung
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180
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180 TW. Nr. 808—900.

die Rede war, iignirte in dieser" Ix VI ' fT Weise Radirungen aus der

. J_VJ_ . • IVA . f IcsFV Odyssee nach Primaticcio. Die

aus 58 Blättern bestehende Folgeführt den Titel: „Leg travaux d'Ulygso, dediez ä Monseignour de Lian-court par Theodor van Thulden." Links unten: P. Mariette le (ils, inder Mitte unten 1633, rechts: „oxcudit cum privilogio." Die ersten Ab-drücke haben die Adrosso von Ciartres, Qu. Fol.

Ein Ungonannter (Kilian?) hat diese 58 Blätter von der Gegen-seite copirt und deutsche Verso darunter gesetzt. Kl Qu. Fol. Inverkleinertem Maassstabe radirt habon die Kompositionen M. Küsell undA. Kraus, 58 Blätter in 12. Augsburg 1681, 1702.

898. Thomas van der Wilt, Maler und Stecher in Schwarzkunst,

wurde 1650 zu Piorshil goboren und von N. Vorkolje

'717' unterrichtet. Er übte seine Kunst in Delft, wo er 1730

-rTr gestorben ist.

v V Man theilt dem Künstler diese boidon Monogramme

zu, indem das ersto mit T U W und das zwoito mit

T V D W erklärt wird. Die Zeichen finden sich auf

Gemälden; das zweite Zoichen, wie Brulliot berichtet,

auch auf Schwarzkunstblättorn von odor nach ihm.

Wilhelm Traut, Formschneidor und Briofmaler zu Frank-furt a. M., gest. um 1664. Soino Blätter, wolche-t'T-t- -.TV sich boi Gwinnor: „Kunst und Künstlor in Frank-W V* fart a - M." am vollständigsten verzeichnet finden,

signirto er theils mit dorn ausgeschriebenen Namen,thoils mit den Initialen, theils aber auch mit oinem, demjenigen desWolfgang Traut sehr ähnlichen Monogramme. Letzteres steht auffolgenden Blättern:

Ein stehender Engel, nach dorn geöffneten Sternenhimmel blickendund den Leichnam des Herrn in don Armen haltend. Unten rechtsersteros Monogramm mit dem Mosserchen, links die Buchstaben I. M. f.Ganz unten am Kande: „Qui. Passus. Est. Pro. Nobis. Misorere. Nobis."Einschliesslich des Randes H. 6 Z. 3 L., Br. 3 Z. 10 L.

Ansicht der Stadt Frankfurt, auf dem von dem Meister im J.1656 herausgegebenen ersten Rathswappcnkalcnder. Mit dem zweitenZeichen. Fol.

aUlL Diese Monogramme werden, das erste von Bartsch, die beiden

andoren von Brulliot, einem unbekannten Fonn-

I Schneider zugotheilt. Wir vermuthon jedoch den

Vf(/ Zeichner darunter, und zwar den Wolfgang Traut,

einen Nürnberger Maler.

Das ersto Zoichen findet sich auf einem Blatte,1—H welches den hl. Stephan zwischon zwei Bischöfen

/ ~\\7~7' unter einem Bogon vorstellt. Unten sind dio Wappen13/0 vjv der Fröschol und Passauer angebracht. Bartsch,

VII. p. 452, hält das zweito auf dem Blatte be-findliche, aus H. F. bestehende Monogramm für dasdes Zeiclinors, wolches man auf einon Hans Furton-baeh hat deuten wollen. Die beiden Monogrammekommen übrigens nur im ersten Drucko vor. IrnUebrigen verweisen wir auf Band HL No. 896.