Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
174
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174 TS. Nr. 861—867.

einfaseung mit, der Genien auf den Seiten. Unten eine Tafel mit vior-zeiliger Inschrift, Gegen oben auf den Seiten am Schwel/werk des

Rahmens das Zeichen. H., mit der Oartouche. 5 Z. 11 L., Br. 4 Z 9 L.Ausserdem begegnet man dem Zeichen noch auf einigen anderenBlättorn, wie auf der Titeloinfnssung zu h'lavius Josephus und zuPlutarchus u. s. w.

861. Na<li einer Notiz Nagler's liaben Thomas Stöger und TobiasSpringler Portrait« der Erzherzoge Leopold und Maximi-lian von Oesterroich in dieser Weise signirt.

TS

862, Diese Buchstaben linden wir auf Zeichnungen mit Gold-

schmiedsverzieningen. Wir glauben dieselben dem T. SchröderT. S. tntheilen zu dürfen, welcher am 1650 zu Nürnberg als Gold-schmied thätig war und von dem wir oben verschiedene radirtcBlätter aufgeführt haben.

863. Unbekannter Kupferstecher, dessen Zeichen sich auf einemStiche auf der Rückseite des Titelblattes eines Antworpener

__ Druckes von 1691 findet. Der Stich enthält in Medaillon-

forni das Brusthild dos Heilandes, rechtsgekehrt, in derGlorie. Mit Umschrift. 8°. Das Zeichen steht unten imäussersten Bande solir klein.

864. Theodor Stockmar, Stempejaohneider, von 1779-1816

T. S.

Wardein in Gotha, von 1805—1818 Münzmeister in Düsseldorf,bediente sich auf Geprlgen dieser Signatur,

865. Zeichen eines unbekannten Sammlers. Man findet es aufKupferstichen.

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866. Hin russisches Schwarzkunstblatt mit dem Bildniss Peter desGrossen in einem Medaillon und der Unterschrift: Petrus Magnus

A. totius Pussiae Imperator et Autocrator Pater patriae, zeigtr <E l unten rechts das Monogramm. Das Blatt, von ziemlich harter^ Ausführung, gehurt zu einer Folge russischer Kaiser.

867. Karl Steffeck, Maler, Eadirer und Lithograph, gel). 1818_ zu Berlin, wo or, nachdem er dort, wie in Paris und1ö£> o. Italien seine Studien gemacht, noch gegenwärtig thätig

'^^ 3 ,v ~^ ist. Darstellungen aus der Welt des Sports haben seinenRuf gegründet. Die eigenhändigen Radirungon und LithographienSteffeck's, ebenso wie die von ihm gelieferten Gemälde und die, nachihm, von Anderen gestochenen und lithographirton Blätter verzeichnetJ. EL Wessely in seinen „deutschen Malor-Radirom des 19. Jahrb."Band 6. Die Arboiten dos Kunstlers sind meistens mit dem vollen Namensignirt; das hier mitgethoilte Zeichen, verkehrt, fanden wir auf einemgrossen Holzschnitt der Leipziger Ulustr. Zeitung Jahrg. 1867, welchernach seiner Zeichnung ausgeführt war und die Unterschrift trug: DasBerliner Herbgtrennen, 1866 Bieg des Serenissimus.