Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
173
Einzelbild herunterladen
 

T S. Nv. 8B5 - SRO. 173

855. T. Schröder, ein Goldschmied, welcher am ItöOzu Nürnbergthätig war, Er radirte verschiedene Ornamente als Mustsr zurxp Schmucksachen, Blätter, die Jedoch sohr seilen vorkommen.*P 1) Folge vini 8 luimnicrirlen Blättern, mit dem Namen oder

obigem Monogramme bezeichnet. Auf dem ersten Blatte:T. Sehroder Fecit. A» 1650. Qu. 8.2) Folge von zwölf Blatten Rollwerkbuchlein zu ändert in'Nürn-berg bey Pauloi Fürst Kunsthändlern 8.Auch sahen wir Zeichnungen mit Gkildsohmiedsverrierun^es., welchemit den Buchstaben T. S signirt waren, eine Signatur, die, fich eben-falls auf Schröder zu beziehen schien.

¥

*P

Terenz Schmidt, Münzmekter in Oassel, 1594—1684, deuteteauf Gepräges in dieser Weise seinen Namen :m. Das Zeichenist vorgrüssort wiedergegeben;

857. Unbekannter Steinätzer, dessen Monogramm auf einer Tisch-platte ans dem 16. Jahrhundert vorkommt. In Franz Traut-mann's: Kunst und Gewerbe v. frühesten Mittelalter bis Badedes 18. Jahrb.., wird dieser Monogramniist unter den bestenMarmor- und Sohihoferstoin-Aotzorn aufgeführt,

858. Stempel unbekannter englischer Goldschmiede aus dem

17. und 18. Jahrhundert.

859. Bin Künstlerzeichen, welches man, nebst der Jahreszahl

1499 auf Wandgemälden in der Kirche zu

TV^g^^, Weillieim in Wiirtemberg stellt. Die troff«

' ^\~ liehen, dem Fr. llerlen verwandten Ar-

T V belten sind leinet im Jahre 1001 zum

^*V Theil übermalt wurden. Fs wäre möglich,

s*^^^ ) d*M s ''" von einem Gttede der Dimer

f^^^ Malerfamilie Stocker oder Stöckher her-rührten.

860. Tobias Stimmer, Maler und Zeichner, geb. zu SchalVhausen1589, gest. zu Strasburg 1582, dessen Monogramme wirunter S T mitgetheilt bähen, an welcher Stelle auch aus-fÜhrlich über seine Arbeiten berichtet worden, bediente

"JJ_ N ffi sich zur Bezeichnung noch der Initialen T, 8. Bartschseheint das Zeichen nicht gekannt zu haben. Man findetes auf folgenden Blättern:

Symbol des Siegmund Feierabend. Fama, auf einer abgebrochenenSäule in einer Landschaft sitzend. In den vier Ecken der ZieroartouoheGenien. Unten in der Mitte das Zeichen, H. n. lir. r> Z. 4 L.

Dasselbe Symbol anders. Fama, vurn in einer Landschaft stehend.In einer reichen Zicreartouche zwischen zwei auf Caryatiden ruhendenSäulen. Auf den Seiten zwei allegorische Frauengestalten. An denVoluten, auf welchen sio Btehon, das Zeichen. Unten zwei Genien.H. 4 Z. 7 L., Br. 4 Z. 2 L.

Jacob Taurelius (Oechselb Brustbild, nach rechts gewendet, mitflacher Sanimetmütze auf dem Kopfe. In einer architektonischen Zier-

TS