168 T E. Nr. 827 - 832.
827. Theodor Rehbenitz, auch zuweilen liebnitz geschrieben,
oin aus Holstein gebürtiger Historienmaler,
Rwelchor um 1817 in Wien »tttdirte und sich' dann nach Born begab, wo or sich eng der
nn iieudoutscli - romantisch - religiöse» Richtung
**'• Overbecks und Genossen anschloss. Man hat
von ihm schbno, streng durchgeführte Bleistift-r P > _ Zeichnungen. Eiset derartigen Zeichnung in
Ao JX^ Xv der Sammlung dos Erzherzog«.Albrecht zu Wien
R.OM& ist das obige erste Monogramm entnommen.Auch in dorn Katalog der Sammlung Sternberg-Mandorschoidt werdon, unter demselben Zeichen, einige Studienköpwaufgeführt. Das zweite Monogramm faulen wir ebenfall« auf einerBleistiftzeichnung, welche den Besuch der Maria bei der Elisabethdar« teilte,
828. Theodor Roos, Maler und ßadirer, wurde als ein Sprossder bekannten Ktlnatlerfamilie diese« Namens 1638 zu Wesel
"TT geboren. Das Todesjahr ist unbekannt. Kr war in Kassel,1^ Strassburg, Stuttgart und einigen anderen Stiidtcn thäiig undmalte aussei' Bildnissen historische Gegenstände und Land-schafton mit Thioren. Man findet nielirore Bildnisse, die nach ihmgestochon wurden, und dann eine Folge von Landschaften, die erwahrscheinlich nach eigener Zeichnung selbst radirt hat. Die Land-schaften sind mit Ruinen und Xhieren stafflrt und lelztero gut imCharakter. Die 6 Blätter der Folge linden sich bei Bartsch IV, ü99und im Künstler-Lexikon beschrieben. Aul'dem einen Blatte, B. Nr. 6,fanden wir, kaum sichtbar, da« Monogramm, welches wir hier doppeltvergrössert wiedergegeben haben.
829. Theodoro Rossi da Piperno, ein nach seinen Lebensverhält-
nissen unbekannter Kupferstecher oder Goomctor, Ks
<~iji rrjt kommen Blätter mit geometrischen Figuren, in der
-iL / J^- Manier Biamlulla's gestochen, vor, wolcho mit seinem
Namen oder mit doli obigen Monogrammen signirt sind.
830. Dieses Zeichen fand Ibirnor auf oinem gestochenen lloru-loi/ium generale, gr. i|ii. Pol, Aus der Dedioation 1686 an
Papst Sixtus V. geht hervor, das« der Krlinder d*s Horo-Ingiums auch zugleich der Siecher ist.
Das Zeichen scheint dem oben eingeführten TheodoroRossi da Piperno anzugehören.
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831. Thomas Rawlins, Stempelschneider, welcher anter der Re-
giorung Carl'« I. u. IL von 1644 —1670 in LondonTT /" f> <r thiitig war. Las hier gegebene Zeichen findet sich
xv Jcu-t/js- , u|f ( , im , r g ros801) oTaieu Medaille mit dem Bildniss
eines Mahne« und der Unterschrift: Gulicl. l'arkhuint
Sff. Auiat. custos Camb. et monet. totius Anyliae 102'ä Oxon 1(141.
Vgl. „Anecdotcs of Painting in England by 11. Walpole. London 1786."
II, p. 267.
832. Unbekannter Büchsenschäfter. Wir fanden das Zeichen aufr-j-., eingelegten und geschnitzten Schäften von Buchsen aus 4er
j\_ Mitte (les 17. Jahrhunderts. Die Läufe tragen andere Zeichen,u. A. den Stempel des Hans Stifter.