Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
162
Einzelbild herunterladen
 

162 T (). Nr 795 800.

795. Unbekannter Formschneider aus den 15. oder nus der

Frühzeit des 16. Jahrhunderts

Dieses Zeichen fand J. A. Bönier auf der Copie einesemblematischen Kupferstiches, welchen Bartsch XIII. n. 110Nr. 8 beschreibt und ottley, „Colleotion of faesimifes ofscaree und courions prinls eto," pl. 24, in Nachbildunggibt. Der Holzschnitt weicht aber einigennaasson vondem von Bartseh beschriebenen Blatte ab, So liest man auf den Rudern:Hex saxonie , Hex rtglie , Hex dacie; am Anker blos i Klectores; amMast: Ciuitates ipatoris. - Anden Haupttauen steht: Hex viigariae. —Hexpolonie, — üuees bauaria; an der Strickleiter: Italia, — Behma,—-Veneria, — Hagusa etc. Der Kupferstich hat die Unterschrift: l'm-phetia etc., der Holzschnitt nicht. Das von Bartsch im Rande rechtsangehobene Zoichen bofindot sieh links gegen oben am Ende oinerBandrolle, worauf die Worto l'atriarche Home stehen. I>as Ganze istalso von der Gegenseite dos Stiches und auch grössor. II. 13 Z. 5 L.,Br. 17 Z. 2- 3 L.

796. Zeichen oinos unbekannten Majolica- Arbeiters von Urhino.

W

797. Marken der Porzellan-Fabrik zu Tournay.

To T Y

T

798. Marke einer Porzellan - Fabrik in Bristol. Die Fabrik

wurde 1770 gegründet und liefertevon 1772 — 1777 hartes Porzellan, Im[J // Jahre 1777 ging die Fabrik ein.

799. Dioseg unbekannte Malerzeichen lindet sich auf einigen von

V. Lofehre gestochenen Landschaften, Briilliot, III.

^J7 . 1194, führt, drei derartige Blätter an: dio oine Land-

lUCWt-. WV. schaft ist mit oiner liegenden Venus staflirt, die andere

mit einem niitondon Hirten und seiner Herde) dio dritte

mit einem, in der Mitte, am Boden sitzenden Manne und link* oinom

anderen Manne, welcher ein, gesattoltos Pferd führt. Auf don drei

Blättern, Br. Gr. Fol., steht unten: J. van Campen Formt» Venetys.

V. Lefebre del. et sculp.

800. Tobias Bidenharter, oin deutscher Kupferstocher, dossen

Lebensverhältnisse unbekannt sind Man kennt vonTob. Bieten. SCrilp- seiner Hand das Porträt Ferdinand IL, Kl. Fol.,das, wie hier angegeben, bezeichnet ist.Heinecko spricht auch von dem Porträt des Kaisers Mathias, dasder Künstler gestochen haben soll, und nach Heller fLeben Dürer's