X H. Nr. 697 702. H6
697. Pierre Etienne Theodore Rousseau, Landschaftsmaler undRadirer, geb. 15. April 1 812 zu Paris, gest. 22 Docombor1867 zu Barbizon boi Paris. El war ein Schüler von Re-
I'rT-rV m(m d ul |d spätor von Le Thiöre. Obgleich soine erstenArbeiten schon von einer grossen malerischen Begabungzougton, so wurde ihm doch spät orst die Anerkennung dos grösserenI'ublicums zutheil. Zwar traton ernsthafte Kritiker, wie Thor6, Th.Gautior für ihn ein. Aber regelmässig, von 1885 — 1848, wurdenseino Bildor, ihrer naturalistischen Tondenzon wogen, vom Pariser Salonausgeschlossen. Erst 1848 als dio akademisch« Jury hol, war für ihndor Kampf gegen dio alten Anhänger der klassischen Landschaft zuKnde. Rousseau galt es in alten soinon Bildom vor Allem um dioGesammtwirkung oinos Naturausschnitlos, um den allgemeinen Eindruckseines Licht- und Luftlobens , don er durch das ernsteste Studium zuorroiehon strobto. Dio iunigo Hingabo an die Natur, das Strebon, ameinfachsten Motiv don Roichthum und dio Schönheit ihres Stimmungg-lobens zu offenbaren, gab don Anlass, diese neue Richtung dor fran-zösischen Landschaft als „Paysago intime" zu bezeichnen. Uobor dioso1,'icbtung, wio über Rousseau, dor, mit Dupre, als ihr Begründer giltfindet man Ausführlicheres in dor ,,Geschichte der modernen französ.Maleroi von 1). .1. Movor, 1867, und in einem Aufsatze von A. Toichloinin dor Zeitschrift für bild. Kunst 1868. 12. Heft.
Obiges Zoichen, welches auch auf Bildern Rousseau's vorkommensoll, ist oinem radirten Blatte entnommen. Dasselbo gehört zu oinerbei Goupil in Paris erschienenen Sammlung von Radirungon ältererund neuerer Moister und enthält eine Eichengruppe aus dem Waldovon Poutainebleau
698. In Heller's Monogrammen-Loxikon werdon diese Buchstabon,
begleitet von der Jahreszahl, als das Zoichen einesT. H. R. 16'ii. Maler« aufgeführt, jedoch ohne jode weitere Auskunft,welche zur Deutung des Zoichens einon Anhaltgeben könnte
699. Das Zeichen findet sich auf einem soltenon Stiche nach
Parmeggiano. Dio Anbotung dor Hirten, Maria rechts1*77 C" knieond hält das Kind. Auf dem Hute des knieenden■Li a ^' Hirton links das unbokannto Monogramm. 4. Ob dasselbe
J. J. Thoumoyssen angohört, muss dahingestellt bleiben
700. Theodor Schaepkens, Maler und Radirer, geb. zu Maastrich
1810, war Schülor von van Broo,
\, , p ry-\ . ,y boroisto dann Frankreich, Deutsch-
(' /, ~y / /, ^ land und Italion und liess sich zu-
(- IO. U • i J- H . KJ ■ i otzt in Brüssel nieder. Er malte
historischo Darstellungen. Auch12 geätzto Blätter hat man von soiner Hand.
701. Theodor Schuler, Zeichner, in Süddoutschland thätig. Seine^js. - I . hior mitgotheilte Signatur ist oinom Holzschnitto^y Icnlllefc nach einer seiner Zeichnungen entnommen. Der Holz-
• / J schnitt hat die Unterschrift: „ Jedes Alter hat seine/ Art zu leson," und findet sich in der illustrirten Zeit-x schrift: Uobor Land und Moor. Stuttgart 1869.
702. Marke einer Töpferei in Staffordshire.
T. H & O.
Monogrammlslen. Bd. V, 10