Druckschrift 
5 (1879) SJ - Z
Entstehung
Seite
131
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TF. Nr. 620-625. 181

620. Unbekannter Maler des XVII. Jahrhunderts, Unter diesem,._, Monogramme befanden sich in der Sammlung des Frhrn Rnlas

r . du Rosey zu Dresden Folgende miniaturartige, mit Indigo ge-tuschte Blättchen:Dame mit Federsohmuck. 8.Cavalier mit spitzem Hut und Mantel. 8.

Jungs Dame ihr Bau ordnend] ein Amor hält ihr den Spiegel,ein Herr ist hinter ihren Stuhl getreten. 8.

621. Zeichen eines unbekannten Sammlers. Es ist mittelst"Tf-i Stempel alten Kupferstichen aufgedruckt.

622. Stempel zweior Waffenschmiede von Toledo.

,. Der beiden ersten Zeichen bedionte sich

r>7 (&) r^'/I^j^ Francisco . . . Ruiz, der Aeltere; der beidenvT/ \T/ \'<u F/ anderen Francisco Ruiz, der Jüngere.

623. Dieses /eichen, Titian fecit zu douton, kommt auf einigon

Blättern vor, welche L. Vorstorman und anderor . ^ -j—^ Künstler nach Bildern dos grosson vonotianischonL Meistors stachen.

-Li. Unter Andern auch findet sich das Zeichen, nur

kleiner als hier angegeben, auf der Arbeit eines unbo-

>-p -c> kannten Stechers, oiner wahligen Landschaft, wo links

eine Gruppe mit Satyrn, von denen einer einen Baum

erklettert, rechts ein anderer mit droi Ziegen. Oben

liest man: Nicol Onleyii furmis. Gr. Qu Fol. Es gibt von diesem Blatte

alte schöne Drucke vor dem Zeichen T. F. und vor Nr. 157.

624. Es gibt Zeichnungen, in dioser Weise signirt, welche dem

Maler Frankenberger zugeschrieben werden. Derselbo, geb.T. B\ ' um 1600 zu Strassburg, war ein Schüler Fr. Brentel's undmalte in Wien Jagdstücke in Wasserfarben. Er lebte nochum 1660.

625. Tobias Fendt, Maler und Kupforstechor aus Breslau, gegen

Ende des 16. Jahrhundorts thiitig, soll, nach Christ, diesesT. F. Zeichens sich bediont haben. Hoch haben wir dasselbenirgends auffinden können. Dio Folgo von Grabmonumenten,welche der Künstler auf seinen Reisen durch Deutschland, Italion,Spanien, Frankreich zeichnete und später in Breslau in Kupfer ätzte,ist nicht signirt. Hieses umfassende Werk von 125 Blättern erschienzuerst 1574 zu Breslau unter dem Titel: MONVMENTA SEPVLCRORVMGVM EPIGRAPHIS IGEN10 ET DOCTRINA . . . EXPRESSA : EXLIBERALITATE NOB. ET CLARISS. VIRID.SIGEFR1DIRYBISCH etc.CAESAREI CONSILIARII. PER TOBIAM FENDT, Pictorem et ciuvemVRATISLAV1ENSEM in aos incisa et aedita ANNO CHR: M.D.LXXIIII.Fol. Das Titelblatt, oine architektonische Einfassung mit dem kaiserl.Wappon oben zwischen zwei Pyramiden, einem liegenden Skolett unten,ist, wie die übrigen Kupfer, von Fendt radirt. — Noch sind von demWerke fünf Ausgaben bekannt, wovon die eine 1548 ebenfalls in Breslauerschien. Zwei andere erschienen 1585 und 1589 zu Frankfurt a. M im

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