78 ST. Nr. 368—374.
368. Stephan Meistettor, «in frigslMiigiii Verleger dos 17. Jahr-Qt 1 ~M >' hunderts. Kl veröffentlichte einige TUMinsso mit
otephan Met. diesem seinem fdigwlihn.ÄepÄ. iJf. ct.
369. Kinn der ältesten Künstlerbezeichnungen der christlichen
Malerei, auf Wandgemaldon in der Benedlktinerkirche zuStephanu 'San Elia bei Nepl. Auf dieses Kaiereien, welche, nach
Oowo und Cavalcaselle, aus dem 10. Jahrhrhundert stam-men, nonnen sich zum eilten Male in der frühchristlichen Kunst dieMaler. Es sind die Brüder Johannes und Stephanus und deren Neffe Ni-colaus von Rom. Sie haben ihre Namen in folgender Weise eingeschrieben:
Joh. FF. Stephanu frts, picto, e. Hoinnni et Nkolaus Nejiv Juh.i.
370. Diese Bezeichnung kommt auf einer Radirung mit der Vor-suchung des heil. Antonius vor. Der Heilige kniet betend,
St. 7''. von teuflischen Gestalten umgeben, vor einem Cruciftaund einem aufgeschlagenen Duck; er wendet den Kopf nacheiner rechtsstehenden nackten Frauengestalt um, die Ihn zur Sünde ver-loiten will. Im Hintergrunde eine Kapelle. Bechts unten die obigeBezeichnung. Im Unterraade: „MVLTAE TRIBVLATIONES JV8T0-RVM DE OMN1HVS 118 L1BEBABIT EOS DOMINVS." Das Blattwird bald dem Abel, bald dem Tobias Stimmer zugeschrieben. Nachder Ansieht Andresen's ist es von keinem von beiden; wohl aber viol-leieht von Storer.
371. Verlagszeichen des Johann Statins fStact) ans Amstor-orp j'» dam. Er lebto gegen den Sehluss des 16. Jahrhunderts"■^* * • In Korn und sotzto auf einige in seinem Verlage or-St Fo Ro schienene Sticho die hier mitgetheilten Zeichen, welche
Stutiux Formt» Komae, zu deuten sind. Die anderenVerlagszeiehon des Statins haben wir bereits oben wiedergegeben.
372. August Ludwig Stein, Zeichner und Kupferstecher zuLeipzig, geb. daselbst 1734. Das Zeichen Badet sieh unter
St. I 1 . Anderen auf einem Stiche mit einer niodorgokauerton Nymphe,welche sich das Haar flochtet. 4.
Marke, welche Stockholmer Fayence - Fabrikate bezeichnet,Das 1!. bezieht sich auf den Director der Fabrik,Borthovin.
374. Bietet Zeichen findet sich auf der Leipziger Huldigungs-Medaille vom Jahre 1768. Dieselbe zeigt das lirustbild desChurförsten Friedrich August mit der Inschrift: J'ro Salute.Ohne Jahrzahl. Das /eichen dürfte Job. Fr. Stieler undI''. Btockmar angehören, welche zu jener Zeit an der Münzezu Dresden thatig waren.