ST. Nr. 3G5 — 867. 77
C. F. Gellort, nach Ant Graf. M
J. 0. Musäus, nach Hcinsius. 4.
C. M. Wiolanil, nach F. .lagciuann. Küste. 4.
.1. G. Herder, nach F. feehberg. Salbe Figur. 4.
F. I,. Graf von Stell,,.rg, nach Itincklake, 4.
Papst Julius II., nach Uafael. Fgl.
Mit Ausnahme des letzteren Blattes, gehören diese Bildnisse derfrüheren Zeit des Künstlers an und sind grösstensbeils für den Ltuoh-bandel gearbeitet, Das Blatt mit Papst Julius war die letzto ArbeitSteinla's.
365. D. G. Stempelius, Kunstfreund, «reicher in der zweiten Hälfte. . des 10. Jahrhunderts zu Köln lebte*. Irrthiinilioh
jT&m/-' A'e e?tir "'"' ül a ' s kni'lci'slccher einiger ('opini aus
'/' ' /' ' Dürers „Leiden Christi", welche in dem 1880
V bei Wilhelm friesseiu zu Küln erschienenen
Gebotbuche: „Prtett nc meditationee piae, per Oeorgiuui Sckerer" inspäteren Abdrücken vorkommen. Es sind sechs Blattor von der Gegcn-geite der Originale, von denen sie Im Umfang nur wenig abweichen.Die Blätter tragen Düror's Monogramm und den Namen ]). a. ütempeliu»,auch ütipeliiu oder sie: fi. eu 1680. Auf dem sechsten Blatte mit derAuferstehung steht unten links ebenfalls Düror's Monogramm und dieJahreszahl 1512, und auf domgelbon Täfelchen zugleich die obig« Be-zeichnung ntvjgiu: fit, tu-, i.'isii. Das dem Namen dos Stempelius bei-gesetzte lieft curacit lilssf ersehen, dass dieser nicht gelbst der Stecherist, sondern dass er die Stiche machen lioss. Brnillot, 111. 2Sü, las dasfie. cur. mit fevit und führte den Stompelina als Kupferstecher ein.Nach Aleihi's „Nachrichten von dem Loben und den Werken KölnischerKünstler" war Gerhard Stempelius aus Gouda in Holland gebürtig. Erwar Canouicus im St. Georgsstifte und Domvikar zu Köln, auch Hut-fürstlicher Mathematiker, Er ist der Verfasser eines 1;">87 erschienenengeographischen Werkes. Dass er ein Freund der Künste war. ersiehtman nicht nur daraus, dass er die obigen Blätter nach Dürer ausführenHess, sondern auch anderb Zeugnisse bestätigen dies. So gab er demKupferstecher Johann Sadeler, als dieser nach Köln kam, den Auftragzu einem kleinen it'cce-Aomo-BUdo, das dioBezeichnung trogt: Stempelt»»fi-cu-, und (Irispin de l'ass widmete ihm eine Folge von Vier Blattern:Die vier Winde
366. Stephanie Felicite Ducrest de Saint-Aubin, Marquiso
von Sillery, Gräfin von Goulis, Dilettantin,Stephanie ocnlis. geb. tu ChantpeM bei Autin 1740, gest. zu1 Paris 1830.
Von diosor durch mannigfache Talente glänzenden Dame befandsich in der Sammlung du liosey ein zart und naturgetreu in Aquarellausgeführtes Blumcnstüek, eine (lopie nach M. Seb. Merian, welchos indieser Weise bezeichnet war.
367. Etienne de Laulno, Zeichner und Kupferstecher, gest. zu
Paris 1583 im Alter von 07 Jahren, hinterliess eine grossesri'l ."■"'' Anzahl meist kleiner, zart und geschmackvoll aus-t/fi.iiiviv i geführter Studie nach eigener Erfindung, wie nach'""" anderen Meistern. Auf diesen Blättern kommen die
beistehenden Bezeichnungen vor. Eobert-Dumesnil hat neuerdings einenausführlichen Katalog von des Künstlers Work gegeben, auf welchenwir vorweisen.