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storien, militärische Scenen aus dem Befreiungskampf n. e. «•., und istder Vater der beiden Künstler Knrl und Ludwig Wilhelm Stürmer.
Dem Zeichen b ege gnet man auf einem schön radirten Blättohon.dem Brustbild einos Mannes. Stürmer bat dieses Bildniss um 1803 inBerlin radirt. H. 2 Z. 4 L.. Br. 3 Z. 2 L.
336. Kino Landschaft mit zwei Festungen und einem Koiterzug,welche sich ehedem in der Galerio Stenglin befand, war in
V-^- dieser Weise bezeichnet. Naglor, dem wir dieso Notiz ent-x -^^ ■ nehmen, giobt leider keinen weiteren Anhalt zur Deutungdes Zeichens.
337. G.C.Stich, ein Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundertin Köln thätig war. Ueber sein Werk f^-iebt Job. Jac. Iferlo's
$t. f. Buch: „Nachrichten von dem Leben und den Werken Kölni-scher Künstler ", nähore Auskunft.Das Zeichen findet man auf folgernden zwei Blättern:Ein päpstliches Wappen, zu den Seiten zwei Engel, welche Trauben
in Kelche auspressen. Qu. 8. Zu einem Buche gehörend.Ein einfaches Wappen mit oinor Blume im Schilde 4.
338. Adolph Stademann, Landschaftsmaler zu München, geb.daselbt 1824. Das hier mitgetheilto Zeichen steht auf einer
@ff , lithographirton Ansicht der Burgruine hinter Boheneonwangau.Unten sind die Wappen der Burgherren von 1286 an abgebildet.Gomäldo dieses geschickten Landschafters sind mit dem vollen Na-men oder auch mit den Initialen A. St. bezeichnet.
339. Christian Ernst Stolze], Zoichncr und Kupferstocher, wurde,> 1792 zu Dresden geboren und von seinem Vater, dem ebenfalls
Ut.Jc a ] s Kn.pferetech.er bekannten Christ. Friedrich Stölzel, unter-richtet. Später ging er mit einer Unterstützung des sächsischen Hofesnach Italien, wo er hauptsächlich nach Fiesole und Bafael zeichnete.Im Jahre 1828 nach Dresden zurückgekehrt, stach er, nach seiner Zeich-nung, ßafael's Krönung der Maria im Vatican, welcher Stich als seinIhiiiptblatt zu bezeichnen ist. Im Jahre 1833 wurde er Mitglied derAkademie in Dresden, später Professor der Kupforstoehkunst an ge-nanntem Institut. Kr starb am 4. April 1837.
Ein Blatt, Binaldo und Armida, Qu. Fol., wolches Stölzel nach B.Thörmer für die Bilderchronik des sächsischen Kunstvereines 1833stach, trägt unten links die obige Signatur.
340. Johann Baptist Stiglmaier, Rrzgiesser und Medailleur, geb.1791 zu Fürstenfeldbruck bei München, gest. 1844 in leiterer
S T. Stadt. Er wurde zum Goldschmied bestimmt, ging aber baldzur Stempelschneidekunst über, neben Welcher er zugleichStudien an der Müuchoner Kunstakademie macht«. 1819 reiste er nachItalien, um im Auftrage des Königs von Bayern sieb in der Technik desErzgussos zu unterrichten. Nach München zurückgekehrt, arbeitete erzunächst wieder als Medailleur, bis König Maximilian I. ihn 1824 an dioSpitze der nenzncrrlchtenden Kbnstgiesserel stellte. Ein vorzüglicher
Techniker, verschaffte er dieser (.üessslätto durch die glückliche Aus-führung zahlreicher und schwieriger Werke einen Weltruf. Die kolos-salste Unternehmung war der (juss der 54 Fuss hohen Bavaria, nachSchwanthaler.
Die oben mitgetheilto Bezeiohnang findet man auf einer Medaille
mit dem Bildnisse des Friedlich v Zentner, k b. Staatsministers. DerRevers enthält die Dedicatton mit, der Jahreszahl 1827.