SS. Nr. 296-299. 59
2. Das Bmstbild eines iili licli.ii Manne» mit Pelzmütze, iti Drei-
viertc'l-Ansielit nach links, WO man das obere Kndo eines an die Mauer
Belehnten Violoncet« rieht, lieber diesem' rnttfumente ist. «las zweit«
Monogramm im Sehatten angebracht. Im Uritorrande sind die Bnch--; ;l1 "'" .1. (j. Ei, welche den Namen des Musikers andeuten. JohannGeorg Eek, welcher oben in jüngeren, hier in älteren Jahren dargestellt1Rt - II. 3 Z. mit, 6 L. Hand', Kr. 1 Z. 10-11 L.
3. Bnu^bild eines in Dreiviertel- Ansieht nach links gerichteten«annee mit langen Haaren und Schnurrbart. Links nach unten an derMan« steht, im Schlagschatten da» nicht seht deutliche! dritte Mono-gramm. Im unteren Rande deuten die Buchstaben J. A. H. den Rechen-meister Johann Georg Hoffmann an, II. 2 Z. 4 L. und 6-7 L. Hand,B». 1 Z. 10 L.
296. Mit diesem Zeichen ist ein mit Kreide auf8tein gezeichnetes
c f\ Hildniss der Sängerin Clara Mezger-VespernMWB ver-
\\ /Co <v ««hen. Es soll von St nutz herrühren, d. h. v,.n .1.1!.
>SD • ,ö /- Stuntz, Ober welchen wir im KünsÜer-Lexicon XVU.
p, 522 Nachricht gegeben haben. Wir wissen nicht,»ie die beiden S fttr Stuntz passen. /
297- W. Y. Ottley Hihrl ein deutsches Blatt mit der Madonna.
und dem Kinde' und diesem Monogramme auf. Ob die Form
des letzteren genau ist, können wir nicht angehen.
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■ Georg (Jörg) Syrlin, auch Sürlin, der Ackere ausgezeich-neter Bildschnitzer von Ulm. Als sein frühestes Wert gu» einim Altertliuinsverein zu Ulm aufbewahrtes Singepult, mit sei-nem Namen und der Jahreszahl 1458 bezeichnet \ oin Jahre1468 datirf der prachtvolle Dreiaitz, weloher am Rmgange üesChores im llliner Münster die Rückseite des Kreuzaltares blktet.Sei,, Hauptwerk, eben so »innig in dwErBndung als meisterlichin der Ausfuhrung, Ist das Chorgestühl ebenda, welches, naeüden daran befindlichen [nsohrifton, in den '»««V !Tt»hr«entstand. Noch trägt eine vereinzelte Steinarbeit yora Jahre1482. der unter der Bezeichnung des ..Fischkastens' bekannteBrunnen auf dem Markte zu Ulm. des trefflichen Meisters
'"ob'ip.s Monogramm limlet. Moh auf den Riss zu einem
Tabernakel. Die 1 Suchstaben am Fasse der Marke werde., mit
-lilptor gedeutet. Auch das von uns mitgetheilte zweite deichen
.....m Meister zugesproehon. Heber die Reichen Syrlins s. das Kunst-
M»tt vom J ;l |,re 1833 Nr. 1(13.
299- Sebastiane Serlio rpn Bologna. Obgleich einer der nam-haftesten Architekten aus der erstell Hallte des 1>..!.-S6" hunderte, ist doch wenig Sicheres über sein Leb« uftd
„„ Schaffen bekannt. Fr war der Dieb Uttgssd...er des. I .
-1.SS' Poruzzi, wendete sich spater „ach Venedig und wurde
TSA~^~: 1541 von Franz I. wegen des Schlossbaues von D-J ^ ^ taiuebleau „ad, Frankreich berufen. Der Hau hat im'••"if der Zeit so grosse Veränderung erlitten, dass man kaum neb,»»gen kann, was daran den, Soriio angehört. Kine bescheidenere Naturil»4er el„.,.falls in Fontaincbleau anwesende Callim, sagt Hterfto wseinem »chönen Werke über Architektur nicht, was er gethao hat H»