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vnnä (ieystlichen Fechten. - zu Franckfurt am Meyn bei ChristianEgenolphen. M D.XXXf. kl. fol. Der den grdssten Theil «los Titel-blattes einnehmende Holzschnitt stellt eine Gerichtsscene vor. Oben inder Mitte sitzt der Richter, links am Tische ist der Schreiber in Thfttig-krii, iiml rechts vertheldiget sich der Angeklagte. Vorn ansserhalb derSchranken sind andere Gruppen von Figuren. Das undeutliche Zeichenbemerkt man um Rande rechts, wo der Mann mit der Lanze heraus-sebreitet. H. 4 Z. 3 L., Br. 4 Z. 6 L.
l>as Blatt ist in Zeichnung und Schnitt lobenaworth. Her Mei-ster hält die Richtung des Jakob Bink ein, und könnte! derselbe sein.welcher den Titelhokscbnltt zu Peter Apian's [astramentbnch, Ingol-stadt 1688, geschnitten hat. In neuerer Zeit wurden aber die Holz-schnitte dieses Werkes dem J, Bink selbst zugeschrieben. Inden Druckenaus der Eganolph'schen Offizin findet man auch verschiedene Holzschnitte,namentlich blattareite Vignetten mit, Darstellungen aus dem Alten Testerment.o und der römischen Geschichte; sowie Zierleisten, welche von derHand unseres Anonymus gearbeitet sind.
269. Nagler fand dieses Monogramm auf einer Hundzeichnungin Rothstein: Christas mit der Siegesfahne, segnend, und
y< zwar mit der linken Hand. Die Zeichnung, in der Kupferstieh-^ Sammlung zu ftrlangen, schien Nagler von einem deutschenKünstler des 17. Jahrhuiulcrls herzurühren.
270. Robert Robinson, Maler, Cunstverleger und einer der ersten^_ Arbeiter in Schwarzkunst, war in England gegen Ktule desff) 17. Jahrhunderts thätig.
fK Brnlliot I, 8106, fand das Zeichen auf einem Sehwarzkunst-
blaitc dieses Künstlers: einer Landschaft mit einem Jäger undzwei Hunden, und erklärt das Monogramm mit i;. s oder B. F., d. h. mitb'otiinson sculpsit oder RoMnaon (seit.
Das Monogramm möge, obgleich es nach unserem System an eineandere Stelle hingehört, hier nachträglich noch eingereiht sein.
271. Unbekannter deutscher Kupferstecher.Passavant sah mit diesem Zeichen im Cahinet zu
Paris eine ('opie des Traumes von A. Dürer. Das Weibisl links, und rechts geht Amor auf Stellen. Im Grundeist Landschaft nnd ein liegen. 11. 42. 10 1.., Fk.8Z.tL.
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272. Nach Hälfe, ll p, 187 und p. 105, hatten sich die beidenRaphael Sadcler, Vater und Sohn, dieeerBeseiohnang auf einigenihrer Stiche bedient. Die uns bekannten Signaturen derselben■ind bereits gegeben worden.
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273. I'assavant erwähnt in scinei' ,. 'h'iumtreise durch Englandund Helgicn" ein Gemälde der Sammlung des Prinzen vonUranien in Brüssel, welches dem Itafael zugeschrieben wardund dieses .Monogramm trug. Das Gemälde war ein Porträt• £)V^ (Brustbild) des naneesoo renal, genannt il Pattori', desSchüler* RafaeTs, Kr hält in dar Linken einen Brief mit
der Aufschrift: Dom Prafin Peuiii Plorenliam. Das Monogramm, amTische angebracht, hielt Passavant für eine neuere Zufhaf, nnd es dürfteauch in dieser Fora nirgends weder vorkommen; indessen fand dergenannte Kanstgelehrte doch das Porträt in Raphaela Weise behandelt.Dasselbe befand sieh früher in der Sammlung l.ucian Bonaparte's und