26 SL. Nr. 138-140.
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138. Lorenz Stoer, Maler und Zeichner, war um 1550—1570 inft Augsburg thätig.
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-/<</-. jL-—jyiq-/^loau6l-3n\}. auf wolohon dasJ ' Ss® J v erste Monogramm
mit der Jahrzahl 1556 u. s. w. vorkommt. Auch historische Zeichnungenfindet man mit dorn Monogramme, und somit wird der Künstler auchsolche Bilder gemalt haben. Auf Zeichnungen ist dem Monogrammodie Abbreviatur Ag. oder August. luv. beigefügt. Wir haben auch einseltenes Ilolzsohnittwerk nach seinen Zeichnungen: Gvome.tria et l'tr-spectiva. liier Irin Etliche zerbrochene Gobow den Schreinern In einge-legter Arboit dienstlich, auch vil andern Liebhabern zu sonder gefallengeordnet vnndt gestelt, Durch Lorentz Stoer, Maller Bürger Inn Augs-|iurg. d. Hans ltogol Forinschncidor. Dieses Work besteht in 12 Blätternin kl. Fol. Auf dem Titel kommt das Monogramm ohne .lahrzahl vor,und in erster Auflage nonnt sich Hans Kogel als Formschnoidor. Diespätere Ausgabe hat den Titel: Geomotria et Porspoctiva. Hier InnKtlieho Zerbrochene Gebew den Schreiner In eingelegter Arbait dienst-lich, auch vil andern Liebhabern zusonder gefallen, geordnet und ge-stellt durah Lorontz Stöor, Maller Böiger Inn Augspurg 1567. Am Ende:Godruckt zu Augspurg, durch Michael Manger. Das Titolblatt mit demMonogramm ist in helldunkel von zwei Platten gedruckt. StephanMielielspachor veranstaltete 1617 die dritte und letzto Ausgabe.
139. Ludwig Seitz, Historienmaler und Zoichner, geb. zu Kom 1838,. 2 ). .TLj ist der Sohn des bekannten Aloxandor MaximilianI "(fllS ^ oitz v0 " MÄn6hen, Welcher seit 1836 in Kom lobt
(P' Nt~f . und Ovorbeek nacheifert«!. Ludwig Soitz wählte die-
^£h\. / AJ3M selbe Richtung, hielt sich aber bishor an dio Vor-bilder doutscher Meister aus der Zeit des Albrecht Dürer und an diosonselbst. Er fertigto eine Keihe von Zoichnungon in der Woiso des letz-teren, welche im Atelior dos A. Gaber in Dresden in Holz geschnittenwurden. Auf etlichen Blättern kommt das Monogramm vor. Zunächstauf einem Blatte, welches den hl. Franz von Salos in seinem Zimmer amTische sitzend vorstellt, wie er in bischoflicher Kleidung die Philotheaschreibt. Ein zweites Blatt stellt eine felsige Landschaft dar, inwelcher vorn der hl. Anton mit dem Schwoinc sitzt. Der Heilige faltetüber dem offenen Buche auf seinen Knieon dio Hände und aus derLaterne strahlt das Licht. Links hinter der Vorzäunung steht derTeufol mit dem Zweizack. Das zweite Monogramm ist links unten.L„ lir. 3 Z. 10 L.
Ludwig Ferdinand Schnorr von Karolsfeld, Maler, geb.1788 zu Loipzig, war ein Sohn des Veit Hans Schnorrund Bruder von Julius Schnorr, dem berühmten Historien-maler. Ludwig Schnorr erhielt seine Ausbildung inLeipzig, später in Wien, wohin er 1804 ging. Er schloss sich dort derromantischen Richtung an und nahm in einom seiner Zeit viel gerühmtenBild»! „Faust und Mephistopholos", welches einen Platz in der Galeriedos Belvedcre erhielt, einen bedeutenden Anlauf; doch, beirrt von einomHang zur Mystik, erlahmte zu früh seine Kraft. Neben den Bildern,welche Schnorr gomalt und wolcho das Kiinstlerloxioon aufzählt, hator, besonders in seinen lotzton Jahren, viel für den Buchhandel radirtund lithographirt. Kr starb 1853 als erster Gustos an der Galerie desBolvedero.
Das oino Zeichen kommt auf einom Bilde im Belvedore vor: dem-selben, wio auch dorn zweiten Zeichen, begegnet man auf Lithographien