I n L — I H M. Nr. 2S78-2S84.
98S
2578. Laurenz Jansz Micker, Goldschmied und Kupferstecher,hinterliess eine grosse Anzahl von Blättern mit Mustern fürGoldschmiede, welche aus der Zeit um -1610—1620 stammen.Auf einigen kommt nach Brulliot, welcher den Künstler irrigMicka nennt, das gegebene Zeichen vor. Es ist daher Lau-rens Janszoon zu lesen. Wir kommen unter dem Monogramm LIMauf diesen Meister zurück.
2579. Johann Heinrich L8we, Münzmeister in Hamburg von 172!>t TT j bis 1760, und dann in Stralsund 1761—1763, zeichnete
• /. H. L. Wir kennen eino Denkmünze auf den Tod des
Bürgermeisters Garlieb Sillem von Hamburg 1732. Sein gleichnamigerSohn war von 1764 — 1793 Münzmeistor in Neustrelitz. Er zeichneteebenfalls /. H. L.
2580. Unbekannter Maler, welcher im 17. Jahrhundert thätig
Jwar. Er malte biblische Vorstellungen, gewöhnlich mitLA kleinen Figuren. Von Johann Ilogenborg kann keine Rede• ILO seyn, wenn dieses Zeichen auf Titelblättern vorkommt.
2581. J. H. Mittel soll nach Christ, Monogr. Erkl. S. 263, dieser
r \ Ä Zeichen sich bedient haben. Der genannte Schriftsteller
I —V| sagt aber nicht, ob sie sich auf Gemälden, oder auf
■'■-'- :*- Zeichnungen finden, und scheint sie nicht selbst vor-
T/V/^ gefunden zu haben. Wir haben vergebens nach Be-
I Y \ gründung dieser Angabe gestrebt, und stehen daher nur
J/l lv auf der Basis des Professors Christ von 1747.
2582. Martin van Heemskerk, mit seinem Familiennamen vanVecn,bediente sich gewöhnlich eines Zeichens, welchesMH und MHI zu lesen ist, und wir kommen da-her auf diesen Meister zurück. Dirk Volkertszvan Cuerenhert oder Coornbcrt stach nach Zeich-nungen dieses Meisters, und sein Monogrammkommt auf der gegebenen Tafel verkehrt vor. Manmuss daher auch die Buchstaben IHM rückwärtslesen, nämlich Marlin Heemskerk Innenit.
2583. unbekannter Zeichner oder Verleger, welcher um dieT T4 \T Mitte des 17. Jahrhunderts thätig war. Man findet diese1, rl. 1V1. i n itialen. auf Bildnissen. Darunter haben jene der Her-zoge Ludwig und Wenzeslaus von Schlesien auch den Namen desStechers P. Troschel, und somit könnte unter den Initialen I.II.M.wohl ein Zeichner oder Maler, aber kein Kupferstecher verstandenwerden. Auf anderen Blättern aus jener Zeit begegnet uns ein Ver-leger J. Mitelspacher. Die Initialen allein findet man auf zwei an-deren Bildnissen, welche mit Sicherheit, aber ohno Gefühl ge-stochen sind.
1) Carolus II. Dei Gralia Magnae Britaniae, Franciae et Hi-berniae Rex &c. Er ist im Harnisch mit breiter Feldbinde vorge-stellt. H. 4 Z. 7 L. Br. 4 Z. 1 L.
2) Anthoine Duo de Gramont, Pair et, Maresehal de France &c.Oval im Viereck mit dem Wappen. II. 4 Z. 6 L. Br. 4 Z. 1 L.
2584. Johann Jakob Handmann, Wappen- und Münzstempelschnei-T TTM 1 dcr in Basel " m 1740— 176<J > hatte als Künstler Ruf. Nachr rr *r \ Schlickeysen soll er /. HM. gezeichnet haben. Diess istl ü. M.j auch der F a n m it