8fi0 ICH. Nr. 2118—2121.
Mit /. C. H. gezeichnet ist auch eine schöne Medaille mit demBildnisse des Arztes Heinrich Meyer und der Schrift: Andenken anDaniel Laos Hilf). Diese Medaille wurde nach dem Tode des D.Loos dem Arzte überreicht.
2118. J. C. Hackhofer, Zeichner und Maler von Vorau im Grätzern s nflff K re ' sc ; war Schüler von Carl Maratti und Hess sichJ ■'. \jl Jrt •' dc-L: später in Wien nieder. In den Kirchen des ge-nannten Kreises sind Altarbilder, welche dem Künstler Beifall erwar-ben. Er starb um 1720.
Hier handelt es sich nm folgendes Werk: Erb—Huldigung, so demRom. Reuter von den Nieder-Oeslerreichischen Ständen abgelegtworden. Wien 1H>- r >, gr. fol. Hackhofer, auch Hackboffer genannt,zeichnete die Festlichkeiten, welche von J. A. Pfeffel und C. Engel-hard gestochen wurden. Auf diesen Blättern kommen die Cursiven./. C. H. del:, C: K: et F: A: P: fec, C. E. fec. und J. A. P. fec. vor.Wir nennen hier die Blätter nach den Zeichnungen von Hackhofer.Andere sind nach M. Steinl gestochen. Alle Blätter haben Unter-schriften.
1) Der HuldigUDgg-ActUS in der Rittorstuben.
2) Ihrer May: der verwüttibten Kayscrin Ritterstuben.
3) Ihrer May: der verwüttibten Kayscrin Wachtstubcn. Diesebeiden Vorstellungen sind auf einem Blatte.
4) ihrer May: der verwüttibten Kayscrin ändertet Gemach.
'.'>) Ihrer May: der verwüttibten Kayscrin erstes Vorzimmer. Dieseund die obige Vorstellung auf cii*oin Blatte.
(i) Tafel deren Hn. Abgeordneten von der Stadt Wicnn — undachtzehn Landtsfurstlichen Stadt- undt Märkten.
2119. Johann Caspar Huber, Landschafts- und Marinemaler, geb./■/ s* rfs* zu Zürich IT.'i'i, gest. 1827, gehört zu den vorzüglich-
J/. (,.J/~L. Uten Malern der älteren Schule, wir haben es aber hiernur mit den radirten Blättern dieses Meisters zu thun, und verweisenim (Jebrigen auf das Künstler-Lcxicon. Sie bestehen in kleinen Land-schaften,* welche eine Folge von sechs Blättern bilden, aber von un-gleichem Formate sind, qu. 4., qu. 8. und qu. 12. Auf solchen Blät-tern kommen die Cursiven vor.
2120. Johann Christoph Hafner, Kupferstecher von Augsburg, hin-/ y S" n./^ /? terliess Bildnisse und verschiedene andere Blätter,
^ ls 0" welche von geringem Kunstwerthe sind. Darunter sind
verschiedene Embleme und .Muster für die Kunstindustrie. Sie be-stehen in Kleinen Bildern in Lorbeerkränzen, 8. In Ulm erschien 1707eine von ihm illustrirte Ausgabe der Aesop'schen Kabeln, 12. AufBlättern dieses Künstlers kommen die Cursiven vor. Er starb zuAugsburg I7!i4 im 80. Jahre.
2121. J. Chantry, Kupferstecher, war um IOiiO-1000 in Oxford
/ n thätig. Mau liiidet Bildnisse von seiner Hand, welche
l r/r\ '1rj,A im Ganzen zu den mittelmässigen Produkten dieseri . l/iu.jw/jj. Ar( . gehöro|li RDer j er g ( ,i t01 |i, n it wegen in England
in hohen Preisen stehen. Das Bildnis» des Königs Carl II. in Rüstung,fol., ging bei der Auction der Sammlung des M. Sykes zu IL. liiSh.Weg. Auf dem Blatte mit dem geharnischten llrustbible dieses Königsnach W. Faithorne kommt die obige Abbreviatur mit W. lüi. vor, 4.Auch das Portrait der Mary Carleton cognom. the German Princessist /. Ch. gezeichnet. Seltenes Blatt in 18. Das schöne und seltene