IB. Nr. 1944. 807
4) [ß. 2] Das Weib des Satyrs mit zwei Jungen rechts am Fel-sen sitzend. Links erhebt sich ein Baum, und in der Ferne bemerktman auf dem Felsen ein Schloss. In der Mitte unten das Zeichen.II. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z 9 L.
!>) [B. 3] Die Lcda mit dem Schwane und ihren vier Kindernlinks des Blattes. Im Grunde die Ruine des Tempels der MinervaMedien in Born. Links unten ist ein Täfelchen mit IB und demVogel. H. B Z. 10 L. Br. 4 Z. 8 L.
Auf der Copie sind die Initialen verkehrt. I. No. 1893.
(!) [B. 4] Die Entführung der Europa durch den Stier. Er durch-schneidet mit seiner Last die Wellen nach links. Unten in der Mitteist das Zeichen. II. 7 Z. Br. !i Z. 3 L.
7) [B. K] Der Triton mit seiner Familie. Er schwimmt mit demBogen bewaffnet, und auf seinem Schweife sitzt das nackte Weib. Die-ses hält in dem einen Arme ein Kind , in dem andern einen Delphin.Ein zweites Kind reitet auf den Schultern des Triton. Links untendas Zeichen. II. 7 Z. Br. 3 Z. 10 L.
8) [B. (>] Priap im Begriffe, die Nymphe Lotis zu überraschen,welche rechts im Grunde schläft. Weiter vorn schlafen zwei andereNymphen, und links in der Ferne Steht Silen mit dem Esel. Untenin der Mitte das Zeichen. II. S Z. 5 L. Br. 7 Z. 1 L.
9) [B. 7] Der mit Blättern bekränzte Wilde, wie er auf der Ra-senbank den Ann um das nackte Weib schlingt. Links zu ihren Füssensteht ein Kind und rechts liegt der Hund. Am Ufer des Flusses imGrunde stehen Häuser. Unten in der Mitte das Zeichen. H. 10Z.Br. 8Z.
10) Die Missgebuit zweier Kinder, einer Katze mit drei Köpfenund eines sonderbar gebildeten Kalbes. Unten im Rande in Versalien:Anno. Post. Christi. Orlnm MDUI. XVI. KL. Aprilis. Pont. Max.Tenente. Alcxandro. VI. ISala. Sunt. Rome. Eodem. Die. Haec.Monstra. Duo. Infinites. In. Vtero. Conjuneti. Et. Calus. Triceps.Et. Ovum. Galli. In. Formern. Barte, quam Supra Effinximus. DannI. B. und der Vogel. H. 4 Z. 3 L. und 3 Z. 1 L. Rand, Br. 4 Z. 7 L.
Dieses Blatt beschreibt Brulliot II. No. 2860.
II o 1 z s eh n i 11 e.
11) [B. 1] Der hl. Ilicronymus mit dem verwundeten Löwen ineiner Landschaft. Das Crucifix ist an einem Baume befestiget, zugleichmit dem Cardinalshut. Den Grund bildet eine Landschaft mit einemFlusse, an dessen Ufer Gebäude stehen. Unten nach rechts ist dasTäfelchen mit 1B und dem Vogel, und noch weiterhin ein M mit Quer-strich und drei Punkten. Man nimmt dieses Zeichen auch für HM,wir bringen es aber unter M. Hier fragt es sich nun, wer der Form-schneider ist. Die Zeichnung darf man wohl dem Meister mit demVogel zuschreiben, und dann kann M nur der Formschneider sein. Esist aber auch möglich, dass sich der Meister IB einer fremden Zeich-nung bedient habe IL 8 Z. 1 L. Br. UZ.
12) [B. 2] Diana im Bade von fünf Nymphen begleitet. Im Hin-tergründe ist dichter Wald und links eine Durchsicht mit dem JägerAktäon. Links vorn belauscht Aktäon die Badenden, ist aber bereitsmit dem Hirschkopf bestraft. Unten an einem Fragmente ist das Zei-chen. IT. 11 Z. 1 L. Br. 8 Z.
13) [B. 3] Ganyincdes während der Jagd auf dem Ida vom Adlerentführt. Der Jäger zu Pferd drückt darüber sein Erstaunen aus, einanderer flieht mit dem Pferde am Zaume, und rechts sind zwei Jägerbei den Haasen. Unten am Fragmente ist das Zeichen. H. 13 Z3 L. Br. 9 Z. 2 L.