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Diese beiden Blätter haben das Monogramm M mit dem Querstrichenicht, und man kann daher den Schnitt dem Meister mit dem Vogelzuschreiben.
14) Mars und Venus auf dem Wege zur Schmiede des Vulkan.In der Schmiede wird gearbeitet, ein geflügelter Helm geht derVollendung entgegen, und hinter dem Vulkan biegt ein Amorin denBogen. In Mitte des Blattes steht ein Baum, an welchem Waffen hän-gen. Links steht Venus vom Rücken gesehen bei Mars oder einemKrieger, welcher von vorn sich zeigt. Rechts ist die Esse der Schmiede.Unten in der Mitte das Zeichen mit dem Vogel. H. li Z. 2 L.Br. 8 Z.
15) Die drei Grazien nackt vor einer Nische stehend, wie sie sichgegenseitig umschlingen. Auf einem hängenden Täfelchen steht:'XAPITEZ. Die dritte vom Rücken gesehene Grazie weist gegeu dieuntere rechte Ecke, wo ein zweites Täfelchen mit LB. und dem Vogelund dem Monogramme M mit dem Querstriche zu sehen ist. H. 8 Z.9 L. Br. 6 Z. 8 L.
Das fragliche Monogramm M, welches durch die Punkte zwei AAzu bilden scheint, haben wir auch I. No. 94 gegeben.
16) Ein Zug von Männern, Satyrn und Opfernden nach einemlinks errichteten Tempel. Ein sehr grosser Holzschnitt in drei Blät-tern, welche nach der Quere an einander gefügt sind. Der Meistermit dem Vogel fügte sein Zeichen bei. Acusserst selten.
17) Ein Kampf zwischen Männern und Satyrn, in zwei Blättern,welche nach der Quere zusammengefügt sind, und das Zeichen desKünstlers tragen. Sehr selten.
1945. Unbekannter Maler, welcher wahrscheinlich der alten Mün-
Iy% chener Schule angehörte. Werke von seiner Hand, undVi mit I B bezeichnet, findet man in der Collegiat-Kirche St.U ' Wolfgang am Burgholz in Oberbayern. Sic stellen die Ge-burt Christi, die Beschneidung, die Opferung im Tompol und die Heiin-suchung der Elisabeth dar. Diese Bilder sind noch in der Weise desIS. Jahrhunderts gemalt und stammen wahrscheinlich aus der Zeit derreicheren Dotirung der Kirche durch Sigmund von Frauonberg, welcher1484 die Herrschaft Schwindau dem Stifte schenkte. Auf die spätereZeit des 15. Jahrhunderts deuten auch noch andere Gemälde derKirche, sowie die Malereien der Fenster.
1946. Jacob Binck soll nach Christ, Monogr. Erkl. S. 240, sicher7 /) dieses Zeichens bedient haben. Er spricht von Holz-
I j j y schnitten mit wohlgerissenen Kindern, auf welchen das
I^\ .T» gegebene Zeichen vorkommen soll. Wir haben kein Blatt1 1 I I - *' n m '* demselben gefunden, und wenn eines vorkommt, soI ±J wird das Monogramm wohl anders, jedenfalls nicht sogross erscheinen.
1947. Jan Brouwer, Töpfer inDelfft um 1620-1050, fertigte Tel-i y lor und Schüsseln aus Faience, und ahmte darin die Fabri-
—4^__ katc der Manufaktur in Faenza nach. Auf der Rückseite/\ kommen die gegebenen Buchstaben vor. Die holländischenSchriftsteller kennen Maler des Namens Brouwer, unser Mei-. ster stieg aber zur Töpferei herab, und lieferte schöne Ge-
T D fasse.