7S8 IAC-IACT. Nr. 1807-1813.
1807. Jakob Granthomme oder Grandhomme, Kupferstecher, be-
Jac. Grant. exeudit. \ '£j ente sich eino « aus u I G , H T bestehendenr'-iffji ( Monogramms, und daher kommen wir unten
Jacob, (xrandh. J auf ilm zurück . Die erste Inschrift findet man
auf einem in Kupfer gestochenen BÜütchcn mit einem weiblichen Brust-bilde in Oval mit der Schrift: * DIVA * ISABELLA * AVGVSTA *CAROLI * V * VX * H. 3 Z. 4 L. Br. 2 Z. 7 L. Granthommemuss dieses Blatt nach einem alten Bilde gestochen haben, da dieKaiserin Isabclla 1539 starb.
Die zweite Inschrift findet man nach Brulliot auf Kupferstichennach Martin de Vos mit Darstellungen aus der Parabel vom gutenSamariter, 4.
1808. Jakob Homburg radirte um 1770—1784 mehrere Blätter.i U h t»* Ein solches mit der Abbreviatur gibt das Brust-
JüC. nomo. JCC. hM cincr Frau mit der Aufschrift: Ant. Elisab.
de Held, bisnuplia Müllerin, in arte med. et chim. Clara, praes.curandae luis venereae expertiss. nata Francof. a. M. 1729. Jac.Homb. fec. 1770, kl. 4. Dieses Curiosum ist selten.
1809. Jacopo Maria Glovannlni, Maler und Radirer von Bologna. , • . • i 1607-1717, latinisirte öfter seinen Kamen, be-Jac. Joanmnus mc. I gonderg auf Radirungen . Letztere beschreibtJac. Jouanmnus. f Bartgch XIX 420) und darunter auch dag
Blatt mit der ersten Inschrift. Es stellt den Heiland vor, wie er seinenJüngern das Abendmahl reicht, nach dem Gemälde des M. A. Franceschinizu Bologna. H. 25 Z. Br. IS Z. 0 L.
Wir nennen hier auch ein dem Verfasser des Peintre-graveur un-bekanntes, und sehr seltenes Blatt, welches die Marter des hl. Bar-tolomäus nach B. Gennari vorstellt Der Keilige ist stehend an denBaum gebunden, und wird von Henkern geschunden. H. 20 Z. 8 L.Br. 13 Z. 8 L.
1810. Jacopo Piccini, Kupferstecher von Venedig, hinterliess Blätterj pc mit Vorstellungen aus dem italienischen Volksleben nach
JüC. r. f. Zeichnungen von Curtius Castagnia, auf welchen die Ab-breviatur des Namens vorkommt, qu. fol. Er zeichnete auch I P.
1811. Jacques Granthomme, Kupferstecher von Heidelberg, be-/ CTJf diente sich gewöhnlich eines aus IGHT bestehenden
Jacq. tr. n. /e. Monogramms, und daher kommen wir auf ihn zurück.Die Abbreviatur kommt auf einem Bildnisse vor, mit der Unterschrift:LE FEV R. CHARLE. Im Rande steht: Sans quHl falloit que Vhommeengendri de la terre etc. Rechts : P. Gourdelle ex., 8.
1812. Jacopo Robusti, genannt Tintoretto, Historienmaler vonr T - ■ Venedig (1512—1594), gab dem Gio. Maria Mitellilac. lint. %n. Gelegenheit, ein Gemälde durch die Nachbildung mitder Nadel und dem Stichel zu vervielfältigen. Das Gemälde in St. Mariamadre di Dio zu Venedig stellt die Auffindung des Kreuzes Christidurch die Kaiserin Helena vor. Mitelli fügte auf seinem Blatte denNamen bei, und im ersten Drucke liest man auch: Jacobus TintorettusPinxit. Im zweiten Drucke ist der Name abgekürzt. H. 10 Z. 8 L.Br. 15 Z. 8 L.
1813. Jacopo Trezzo, Bildhauer, Edelsteinschneider und MedailleurTAT TT? 1 von Mailand, behauptet im Künstler-Lexicon einentjp inirtT \ ausführlichen Artikel, und hier handelt es sich nuriau 1K1U. J um Gepräge. Trezzo fertigte in seiner früheren Zeit