Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
757
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IAC-IACB. Nr. 1803-1806. 787

und segnend vorstellt. Er ist von den Symbolen der Evangelistenumgeben, und das Bild erscheint in einem Kahmen von 12 Darstell-ungen aus dem Leben des Heilandes, jede mit einer lateinischen Schrift-stelle aus den Evangelien. Unten im Rande steht: OMNIS POTESTASDATA EST MIHI IN COBLO ET IN TERRA. Venetiis apud LucamBerlellum. Rechts unten im schmalen Rande: Jac»f.f. H. 10Z. OL.Br. 13 Z. 7 L.

Nach der Adresse von Luca Bcrtelli zu urtheilen, muss diesesBlatt um 1560 erschienen seyn. An Jacopo Franco kann man nichtwohl denken, da dieser Künstler später auftritt.

1803 lafonn nennt sich der Urheber eines radirten Blattes,jactop WC ] C ] 1CS Christus am Kreuze vorstellt. Links er-heben sich zwei kleine Bäume, und rechts liegt die Tiara auf demBoden. Oben sind einige Wolken angedeutet, und links neben demgrösseren Bäumchen steht der Name Jaccop. H. 4 Z. 6 L. Br. 3 Z. 8 L.Dieses Blatt ist stark geätzt, und nach Passavant, P. gr. III. p. 287,in der Weise des jüngeren Hans Burgkmair behandelt. Der genannteSchriftsteller macht auf einen Meister Jacob aufmerksam, welchen Grün-cisen (NikolausManuclDeutsch. Stuttgart 1837 p. 71) in einem Manualeder Collegiatkircho zu Bern unter dem Jahre I!i22 erwähnt fand, esfragt sich aber, ob jener Jakob, welcher 1.122 mit dem Fähnlein aus-zog, das Blatt radirt habe. Wir denken an keinen Schweizer Künstler,und halten das Blatt für spätere Arbeit eines Augsburger Malers, welcherden Hans Burgkmair jun. von Person gekannt hat. In dem von ThomasBurgkmair angelegten Handwerksbuche der Maler in Augsburg kommenMeister mit dem Taufnamon Jakob vor, nämlich Jakob Abt und JakobZann, der erstere starb aber 1818. der letztere 1520, und waren alsofrüher thätig, als Hans Burgkmair jun. Unter dem Jahre 1S46 istJakob Murmann unter den Todten eingetragen, man kann aber nichtnachweisen, dass er sich auf einem radirten Blatte Jaccop genannt habe.

1804. Jakob Gustos oder Custodia, der Sohn des Dominions Custosla Cu SC \ von Augsburg, stach nach Zeichnungen von Joseph

_ ' ' . > Furtenbach Ansichten von Häusern und Schlössern,Ja. tu. bc: a Au, j au f wichen <jj e Abbreviatur la. Cu. und die Ini-tialen /. C. S. A. vorkommen. Die zweite Inschrift steht auf einemBlatt in: Newes Ilinerarium Ilaliae. Ulm 1027, qu. 4. Es stellteinen Seehafen beim Sturme vor.

1805. Jacopo da Ponte aus Bassano, Historienmaler, ist nicht nurtat Hassan*« f \ durch Gemälde, sondern auch durch Kupfer-t An n a m a vrTüwära \ stiche nach solchen und nach ZeichnungenIAO. HA&fc>AMJiJNbi&. J bekamlt Auf Blättern von Ph. Thomassin,

J. Piccini, L. Vorsterman , Lisebetius, Troyen , P. Sealberge , derSadelcr u. A. kommt der gegebene Name vor.

1806. Jakob Bosslus, Kupferstecher, ein Belgier von Geburt, be-lnr li It icid \ d' ente s ' cn öfter eines aus BB bestehenden Mono-r i »b ' i grammes, und daher haben wir seiner bereits im

Jacob, li. II. J ers ton Bande No. 1707 erwähnt. Das Blatt mit derSignatur lac. B. B.Jcid., d. h. Jacobus Bossius Belga ineidit, stelltden Traum des Jakob von der Himmelsleiter vor. In der Mitte untensteht: RAPH. VR. INVEN., qu. fol. Man findet auch Blätter mitdem Namen Jacob. B. B.