Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
756
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7S6 IAB — IAC. Nr. 1797-1802.

Zu diesen Prospekten sind auch noch zwei andere Titel gestochen,für die Ansichten der Stadtbauten und der Häuser, und dann fürdie Kirchen und Heiligthümer. Beschrieben sind diese Werke inC. II. Müller's Verzeichniss von Nürnbergischen Kupferstichen. Nürn-berg 1791, 4.

1797. Johann Adam Böttcher, Münzmeister in Schleiz 1678-1679,tat» und dann in Weilburg 1690, zeichnete Stempel /. A. B.

Johann Albert Bär, Münzmeister in Goslar 170K, in Eisenach1717-1718, und dann 1728, signirte in derselben Weise. Er starb 1750.Johann Albrecht Brauns wurde 1711 Wardein der Münze inZeller-feld, und stand derselben von 1731 — 1739 als Münzmeister vor. Aufden Braunschweigischen Geprägen stehen die Buchstaben /. A. B. Auchein Jeton mit seinem Bildnisse von 1731, und Medaillen mit /. A. B.von 1734 und 1735 sind vorhanden.

1798. Johann Andreas Bergmüller, Bildhauer, war in der erstenHälfte des 18. Jahrhunderts in Augsburg, und auch einigeZeit in München thätig. Die Initialen seines Namens findet

man auf Zeichnungen von Altären, Kanzeln, Stühlen u. s. w. Er hatauch solcho radirt, wir haben aber diese Blätter nicht gesehen.

1799. Giovanni Antonio da Brescia, auch Joannes AntoniusI A BRIX Brixianus genannt, bediente sich gewohnlich eines

' anderen Zeichens, welches wir unter 1 0 AB und10. AN. BX. bringen, obgleich der Buchstabe / in 0 gestellt ist.Bartsch XIII. p. 315 beschreibt einen grossen Theil der Blätter diesesMeisters, wir gehen aber unter 10 &c. auf denselben weiter ein. DasBlatt mit der Abbreviatur stellt eine nackte Frau, oder die Venusin der Landschaft stehend vor. H» H Z. 4 L. Br. 8 Z. 3 L.

1800. Johann August Corvinus, Kupferstecher von Leipzig, hinter-r 4 Q liess eine bedeutende Anzahl von Blättern mit archi-'JL ' _ ' tcktonischen Ansichten, welche zu seinen bessten Ar-

(A!//. C. beiten gehören. Im figürlichen Fache leistete er Geringes.Auf Blättern mit Ansichten aus Berlin, Charlottenburg &c., dann aufsolchen mit naturhistorischen Abbildungen in Wolfart's Historia natu-ralis Hassiae inferioris. Cassel tlt$, kommen die Initialen desNamens vor. Corvinus verlebte mehrere Jahre in Augsburg, und starb1738 im 56. Jahre.

1801. Jacobus Ciuccius gehört zu denjenigen italienischen Künst-/) C lern, deren Namen die Kunstgeschichte bisher nicht

-'% ' ^ eingezeichnet hatte. Er scheint in der zweiten Hälfte

Jfcuco C. rß. des 16. Jahrhunderts gelebt zu haben, und stand nochj#?<ro Cr unter dem Einflüsse des Giovanni da Udine, in der

p '■ ur x Richtung jenes leichten Spieles der Arabeske zur Deco-

.scr-r.o .C'VC.J r ation von Räumen. Dieser Ciuccius hinterliess eineFolge von 12 radirten Blättern mit Wandverzierungen in der Weise desGio. da Udine. Auf zwei Blättern kommt ein aus CIF bestehendesMonogramm vor, welches an der betreffenden Stelle dieses Werkesfehlt. Auf den anderen Blättern steht: Ja. C, Jaco. C. f., Jaco. Ct.,Jacobi. Civo f, Jaco. Civc f. und Jaco. Civccivs: f: H. 7 Z. 2 L.Br. I> Z. Diese Folge ist sehr selten. Wir haben durch Hrn. E. HarzenKundo davon.

1802. unbekannter Kupferstecher, welcher um 1860 in ItalienJar° f f thatig war. Man findet ein grosses Blatt, welches in der

'• '• Mitte den Heiland auf dem Regenbogen mit der Weltkugel