B38 HP G-HPK. Nr. 1370 — 1374.
Beigabc zum Neujahrsgeschenk ob dem Musiksaal an die ZürcherischeJugend 1796.
1370. H. P. George, Landschaftsmaler zu Genf, machte seineLp,. n , Studien in Paris, und unternahm dann Reisen in Oboritalien undhr. Cc. sicilieii. Er gehört zu den renommirtcn Künstlern der Schweiz.Hier handelt es sich aber nur um eine Original-Lithographie mit derAnsicht des Cap von Misonc in folgendem Werke: Esquisses d'Atelier.Publication du Cercle des Arlistes. I. Jahrgang in 6 Heften o- 12 Blättern.Genf (1853), gr. 4. Die Beiträge sind von mehreren Genfer Künstlern.George lieferte ausser der genannten Steinradirung auch noch einigeandere Blätter, wclcho aber mit dem Namen versehen sind.
1371. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-
tt p n hunderts tbätig war. Frcnzel nennt im Catalog Sternbergtl. t . U. jj jjo. 201S ein Blatt, welches einen jungen Mann am Wegemit leerem Säckel vorstellt. Unten sind deutsche Verse, und StephanMicbelspachcr nennt sich als Verleger, fol.
1372. Heinrich Peter Grosskurt, Stempelschnoidor, trat 1694 zuiT t> C P er '' n fl l s Künstler auf, kam aber später in Dienste des
• Churfürston August II. von Sachsen und Königs von Polen,
und galt zu seiner Zeit für einen grossen Meister in der Miuiatur-plastik. Er schnitt mehrere Medaillon und Medaillons mit dem Bild-nisse des Königs August, welche aber fast alle mit dem Namen be-zeichnet sind. Darunter ist ein schönes Schaustück in Gold, welches37 5 /b Dukaten wiegt. Es enthält das Brustbild des Königs August ILvon Polen, und auf dem Rivers eine gekrönte Säule, um welche sichdie Schlange windet. Auf dem Bande darüber steht: Fulißlur Pru-denlia. Dieser König hatte in Sachsen den Namen Friedrich August I.,und Grosskurt stellte ihn ebenfalls als Churfürston in Medaillen dar.Eine solche mit dessen Brustbild und der Dea Salus auf dem Reversist 11. P. G. gezeichnet. Ein grosser Medaillon auf die Stiftung desweissen Adler-Ordens gibt auf der einen Seite das Bildniss, auf deranderen den Königsthron. Ein Medaillon auf die Errichtung derGnadcns-Cassa zeigt das Bildniss des Churfürsten, und den Merkurmit einem Genius 1707. Sehr selten ist die Medaille auf die Zusammen-kunft der drei Könige in Berlin 1709 mit der Umschrift: FriedericusAugust. Rex. Es fehlt der Beisatz Pol. , welcher beim späteren Ge-brauche des Stempels eingesetzt wurde. Sehr schön ist die Medailleauf die Vermählung des Königs August II. in Dresden 1719. Diekünstlerische Thätigkeit beschloss Grosskurt mit dem schönen Medaillonauf die Krönung August IIT. zum König von Polen den !>. Oktober 1733.Auf der einen Seite ist das geharnischte Brustbild, auf der anderendie Krönungssconc. Dieser Medaillon hat die Jahrzahl 1734.
1373. Harry John Penningh, Kupferstecher aus Nogapatnam,ipp />, arbeitete um 180!i zu Berlin. Er stach Bildnisse für Buch-■"J l händlcr, und andere kleinere Blätter. Auf einem solchenmit dem Kopfe des Romulus in Punktirmanicr kommt das gegebeneZeichen vor.
1374. Hans Philipp Kohurger, Münzmeistor in Eisleben 1632•pp y bis 100!», und inzwischen auch in Magdeburg und Zcrbst,
i i> ir z °' c h |10te Stempel in gegebener Weise. Die Signatur kommtiri.r.'rv. au f grösseren Münzstücken vor. Einige halten ihn auchfür einen Stcmpelschneider.