S22 HOF —HÖR. Nr. 1318 — 1322.
3) [B. 21 Din Krenzabnehmung, nach Paul Farinati: HO. F. V. F.II. 13 Z. 3 L. Hr.* 20 Z. 6 L.
I. Radirt, mit, geringer Nachhülfe de« Stichels, ISHR.
II. Mit der Jahrzahl f4*8.
III. Mit G. Dalolio's Adresse. So bestimmt Heller, diese Abdrückegehen aber voraus.
4) Die Darstellung im Tempel, reiche Composition in zwei Blät-tern, welche Bartsch unbekannt blieb, aber von Zani V. 2. p. 251 be-schrieben ist.
1318. Der Meister Hofstad ist der Urheber eines Gemiildes in der
HOFSTADIVS LOWANIENSIS S*?»« «* Münsters„,,„„„.„, ,,„,> zu Constanz. Es stellt
FAUEBAI iWL Jeu loj.londen Heiland
vor, wie er sich zur Betrachtung hingibt, nicht als Ecce honio vonPilatus dem Volke ausgestellt. Auf der B.ückseite steht der Namedes Meisters mit der Jnhrzahl 1409, das Bild ist aber übermalt. EineWiederholung dieses leidenden Heilandes besass vor einigen Jahrender Domdechant von Hirscher in Freihnrg, das Bild kam aber späternach Carlsruhe. Das Haupt des Heilandes ist sehr edel und rührend,die Zeichnung und Ausführung sehr gut. Den Namen dieses Meistershatte die Kunstgeschichte nicht, eingezeichnet.
1319. So»! Phuil f'} ]t ™f.«l™> von Wallerant Vaillant in
Schabmanier behandelten Bildnisse des be-rühniten Buchdruckers Johannes Krobenius in Basel. Das Bildnisshatte Hans Holbein gemalt, die Abbreviatur seines Namens geht aberauf Rechnung des W. Vaillant. 11. 4 Z. 7 L. Br. 3 Z. 0 L.
1190 1l\ml lofil zeichnete auf Kupferstichen Heinrich Hondins
UöV. """■ l ttu der ältere. Man findet; diese Abbreviatur auf
Bildnissen, gr. 8. Unter dem Monogramm Hfl No. 1034 haben wir
ausführlicher über diesen Meister gehandelt.
1321. Niccolo Alunno von Fnligno, einer der früheren MeisterUOPI IQ XTTr^OT AT der Umbrischcn Schule, soll nach RnsiuiMW1 «J3 1X1^W1,A1 (Sloria rtella piltnra ilaliana III. p. 34)FULGINATIS 1499. «ler Schüler des Bartolomeo di Tommaso
gewesen seyn, was man aus dem kost-baren Gemälde mit der hl. Jungfrau und Engeln in S. Salvatore zuFuligno scliliessen kann. Alunno trat gegen I4!>8 auf, und somit ge-hört das Gemälde mit obiger Inschrift zu den spätesten Werken desKünstlers. El stellt im Mittelfelde die Madonna zwischen zwei Engelnunter einem gothischen Giebel vor, und befindet sich in der kleinenKirche Sant' Angclo des Fleckens La Bastia. Der Name Alunno wurdedurch Vasari bekannt, der Künstler nennt sich aber nur NieolausFulginas. Auf einem zweiten Gemälde steht: Nicolai Fiilginatis opus.
1322. Jean Rabel, Maler und Kupferstecher von Beauvais, über♦ IO^ welchen wir unter den Initialen f.R. ausführlicher handeln,
^- als hier, wird von Papillon I. p. 260 unter die Formschneidergezählt, dieser Schriftsteller kennt aber von ihm nur Kupfer-stiche, und keinen Holzschnitt. Wenn Rabel je in Holz ge-schnitten hat, so können die mit dem ersten der gegebenen Zeichenversehenen Blätter in A. Thevet's Cosmographie universelle (1K84) vonihm geschnitten seyn. Im eilften Buche ist ein Kärtchen der Islediete Octabocan bei Madagascar, und ein solches der Isle de Ciampagumit der Landung des Tartaren eingedruckt. Auf beiden Blättern ist
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