HOE — HOF. Nr. 1313-1317. 521
mit St. Joseph, welcher hiev in eine Frau verändert ist. Inschriftenhaben die allerwenigsten Gemälde des Perngino. • Die oben gegebenefindet man auf dem Gemälde der thronenden Maria mit vier Heiligenim Vatikanischen Museum. Der Miister nennt sich de Chastro Ptebis.d. h. Castello della Pieve, jetzt Citlä della Piere, seiner Cehurtsstadt.
1313. Carl Wilhelm Höckner, Stempelschneider in Dresden. geb.HOF 1749, gest. 1820, zeichnete Stempel in der gegebenen Weise.rjrvir' v ^ an nm ' ot; r '"'Se Medaillen von seiner Hand, und auchUUFj. ^ • geschnittene Steine.
1314. Johann Hoefnagel scheint das Blatt nach Gilles Mostaert.ii /■ f gestochen zu haben, welches Adam und Eva im Paradiese
0 '' '• vorstellt. Oben auf einer breiten Sehrifttafcl steht: Senatorvitam, mortem temeralor hubebit. Unten im Bande sind vier Versein zwei Columnen, und darunter liest man: G. Mostaert Inu. Jo. b.Exudit. Hoef. f. cum prae. II. 9 Z. 4 L. Br. 7 Z. 8 L. Der Stecherist eher Johann als Georg Hoefnagel, und der Verleger Jo. b. JoosKoscher oder Johann Bussemachcr.
1315. Hans Oswald Förg, Maler von Aichach, war in MünchenT -p-, zunftig, und kommt in den Zunftpapieren von 1012 an\ (~\ H j£jr' vor " ^ pr Sammlung des Malers und Kunsthändlers' ' /(Q/) Halm zu München waren um 1818 Zeichnungen mitverschiedeneu Thierköpfen, auf welchen das Monogramm mit den Jahr-znhlen Kilo und 1610 vorkommt. Auch das Wort Hirschau ist zu-weilen beigeschrieben. Diese Hirschau war ein grosser Wildanger beiMünchen, und wurde von dem Churfürsten Carl Theodor in einenenglischen Garten verwandelt. Der Künstler machte da, und auf denangrenzenden Viehweiden, wo jetzt die Schönfcld-Vorstadt liegt, seineStudien. Es finden sich auch Landschaften mit Thieren, welche vonihm gemalt seyn könnten.
1316. Johann Nikolaus Hogenherg, Kupferstecher zu Cöln, welcherr um li>9ä—1610 arbeitete, soll nach Iirulliot I. No. 1916 ein
EV°r Blatt mit dem Beiterbildnisse des Herzogs Carl Emanuel vonSavoyen mit diesem Monogramme bezeichnet haben. Diess wird wohlCarl Emanuel I. seyn, welcher 1880 zur Regierung kam, und 1630 starb.Wenn das Blntt von Hogenherg herrührt, so ging er von seiner ge-wöhnlichen Bezeichnung ab. Es ist aber radirt, und scheint eher voneinem unbekannten Maler ausgeführt zu seyn.
1317. Horatlus Farinatl, Maler und Kupferstecher von Verona,HO FT F war " m H580—161S thätig. Sohn des Paul
a t~lKJ *r»r* Farinati, hinterliess er einige Blätter nach
aHOaFaVaF* Zeichnungen des letzteren, deren BartschXVI. p. 168 fünf beschreibt.
1) [B. I] Der Untergang des ägyptischen Heeres im rothen Meere,nach Paul Farinati. #0. F. F. 1509. H. 13 Z. 3 L. Br. 20 Z. 3 L.
Bartsch kennt einen Abdruck von 1!>99, im CahinetPraun ist aberein solcher von 1583 mit der Adresse von Gasparo Dnlolio angegeben.Man nimmt daher mit Unrecht an, dass die zweiten Abdrücke Dalolio'sAdresse haben.
2) [B. 3J Maria Bit dem Jesuskinde auf dem Schoossc, und Johannes,welcher diesem Früchte reicht: P. F. I. — HO. F. F. H. 9 Z. 2 L.Br. 8 Z. 2 L.