Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
523
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HOEA —HOT. Nr. 1323—1327. S23

das erste Monogramm beigefügt, mir etwas Heiltet? auf dem zweiton.Zeit und Ort stimmen für ltnbel. Kr wurde nach Hasan 1!i;i() geboren.Das zweite Zeichen legt Brulliot I. No. 24-Si*- nach einer hand-schriftlichen Notiz einem unbekannten Formschneider bei. Seine Quellenennt Bildnisse mit dem Zeichen, er selbst hatte aber kein Blatt dieserArt gesehen. Jean Babel hatte Bildnisse gemalt und gestochen, undleistete hierin das Besste. A. Thevet gab ein Werk: Portrait! deshommes illustres. Paris Hißt, heraus, wir konnten aber davon nichtEinsicht nehmen. Vielleicht zeichnete J. Babel Bildnisse für diesesWerk, deren in Holz geschnitten und mit dem Zeichen versehenseyn könnten.

1323. HoratiO Bertelli, Kupferstecher und Kunsthändler zu Ve-HORA. BER. FOR. \ >'<Hli.g, war gegen Ende des l(!.Iahrhnnd(rts„ „ . i rnn i thiitig. Die Abbreviatur des Namens kommt.Nora. Her. Jor. lolllf. | aut - Kupferstichen nach Agostino Oarraccivor, wie auf dem Blatte mit der Kreuzigung Christi, und auf einemsolchen mit der Himmel fahrt desselben, beide nach PaoloVerone.se ge-stochen, fol. Orazio Bertelli erhielt auch Blatten, welche schon LucaBertelli abgedruckt hatte. Er scheint der Nachfolger des letzteren ge-wesen zu seyn.

1324. HoratiO de SantiS, von Aquila in den Abbrnzzcn, hinter-

Ihrat. d. S. Aquil. fac. 1572. \ Hess radirte Blätter, deren Bartsch

Iloratio d S f 157* \ xv " P' 6 ff - ,7 ^schreibt. Der

liaraw a 3. /. .ftO/J > Kfatitr nem „ sirh Horatins Aqui-

HorOtWU Aquü. formn. | lanus, und auch Horatins deSanctis

Aquilanus. Auf einigen anderen Blättern steht, die Alilireviatur des

Namens. Die Bezeichnung ist auch im Künstler-Lexicon XV. S. 4

angegeben, und daher gehen wir nicht weiter ein.

1325. HoratiO Samacchini behauptet im Küiistler-Boxicon XIV.

u e„ m „, 1 „„ 8. 234 eine ausführliche Stelle, und daher machennor. oamac. innen. wir nm . ft|rf (] , is H|nU mj( . d( , r Abl>roviatlir auf .

merksam. Von Domenico Tibaldi U70 gestochen, stellt es die hl. Drei-einigkeit über der von Engeln getragenen Weltkugel vor. H. 18 Z. 9L.Br. 14 Z. 3 L.

1326. Unbekannter Kupferstecher, welcher dem HS. Jahrhundertangehören mnss, wenn das gegebene Zeichen sich wirklichauf einem Blatte findet. Heller gibt es im Monogranimen-Lexicon S. I8ti, fügt aber nur das einzige Wort „Kupfer-stecher" bei. Mit einer solchen Erklärung ist nichts gedient,und doch glauben wir nicht, dass das Zeichen erfunden sei,

0 J- da sich auch andere Angaben bestätigten.

1327. Unbekannter Formschneider, welcher um 15(10 in Parist\o?P gelebt hat. Brulliot I. No. 2028 zählt ihn zu den deutschenJXxJ. Meistern, welche um die Mitte des l(i. Jahrhunderts gelebthaben, und bringt ihn mit dem Monogrammisten TOM bei Bartsch IX.p. S02 in Verbindung. Dieser Meister ist sicher Eine Person mitunserm Künstler, nur dass er den Buchstaben T mit dem zweitenSehenkel des // oder M verband. Brulliot fand beide Formen desMonogramms auf Holzschnitten mit biblischen und historischen Vor-stellungen. Sie gehören wahrscheinlich zu einer Folge, an welcherauch der Monogrammist OK Thoil hat. Sechs Holzschnitte des Meistersbei Bartsch IX. p. 888 enthalten Darstellungen ans der Geschichtedes Jonas mit der Adresse: A Paris par Francois Desprez, rue