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508 HMM-HMS. Nr. 1276-1279.
Monogramm auf einem Kupferstiche von Cristofano Cartaro , welcherdie Himmelfahrt Christi vorstellt, bezeichnet: C. Carl. fe. 15/16.Ueber den Kupferstecher haben wir unter der Abbreviatur des Namens
I. No. 'i'MW «handelt, und dort ist auch das Blatt mit der Himmel-fahrt Christi beschrieben.
Das zweite, wohl demselben Künstler angehörige Zeichen begegnetuns auf einem Kupferstiche von Cornelius Gort. Dieses Blatt stelltden auf einem Tuche liegenden Leichnam Christi mit Maria und Magda-lena vor, mit der Schrift: ßlirns afnOT Christi —. liomae cum privi-legio Siiiiriiii Pontißcit — /.577.
Heller erklärt ein dem ersten ähnliches Zeichen auf Heinrich vanLhnborg, ist nber damit ganz im frrthum.
1276. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit dif beigefügte Jahr-
I tvjv) ,/Co.4 zftM ' bestimmt. Wir fanden dieses Zeichen auf einem Ge-|1 I I iOji mälde, welches die hl. drei Könige vorstellt, wie sie vordem Stalle dem Jesuskinde opfern. Der Maler brachte viele kleineFiguren an, deren Gewänder theils mit Gold verziert sind, besondersjene der Maria und der drei Weisen. Kr huldigte noch der älterenKunstrichtung, und vollendete lehr zart auf Kupfer. Auf seinen Namenmüssen wir verzichten. El gehört der deutschen Schule an.
1277. Hermann tom Ring, Maler von Münster in Westphalen,
H 1 'TV f 0 ^- ' •' 2 ' i £ cst - ' ! '"" i war der Sohn desr r -]{, *r' älteren Ludger tom oder zum Ring, welcher
/X\ ^ rVfs/j c i" Münster eine Schule gegründet hatte. ErrWn vermittelte den tlohergang von der älterenzur modernen Richtung der italienischenä~ r m Renaissance, und hierin folgton ihm auchß- ^ M seine Söhne und Schüler. Seine Bilder sindglatt gemalt, und in der Caruation liebte er schwärzliche Schatten.Sein Hauptwerk ist die Erweckung des Lazarus im Dome zu Münster,welches an die Bildor erinnert, die man dem Jan Schoorel zuschreibt.I>as erste Zeichen findet man auf einem Bildnisse, welches der Pro-fessor Sprickmann in Münster besass, Es hat die Inschrift: Dilf MR.(das Zeichen) fÖ44. 20A Dann folgt noch ein Spruch: Das heiligeKreuz mein Reichthum, aber wohl in altem Dialekte. Hermann tomRing zeichnete auch //mit einem Ringe in der Mitte, wie wir No. ülOersehen. Das zweite Monogramm wird ebenfalls auf Hermann tom Ringgedeutet Brülltet T. No. 2V.il 1 ' bringt es nach Heller bei, wusstcaber nicht, auf welchem Gemälde das Zeichen vorkomme, und erzweifelt sogar an der Existenz des Künstlers, weil er keine Nachrichtüber ihn hatte. Das Monogramm bezieht sich sicher auf ihn, wirkönnen aber kein Gemälde mit demselben nachweisen. Heller sagtweiter, d.iss man es auch ohne die äusseren Buchstaben finde, indiesem Falle, welchen wir nicht bezweifeln, wird man aber eher MO,als HMO lesen. Der Buchstabe O ist indessen nur scheinbar. DerKünstler dachte sich einen Ring, und drückte damit den NamenFf Tom O, d. h. zum Ring, ans.
1278. Hans Matthäus Obermüller, Münzmeister la Meiningen
II M O Ul " W*"^ 1717, zeichnete Münzstempel mit den Initialen
II. IVI. U. se j lics N., m , !ns . Seiner erwähnt Sehlickeyscn.
1279. Glrolami Mantelli, Kupferstecher von Canobio, war in1 M (< '''"' zm '' tvu Hftlfte des 1K. Jahrhunderts in Mailand thätig.' ' ' ■' Wir verdanken ihm ein Werk nach Zeichnungen von Leo-nardo da Vinci in der Ambrosiana zu Mailand. Die Blätter sind zart