HMH-HML. Nr. 1274 — 1278. S07
Christus segnet die Kinder. Gest. TOB A. Rcindel für die Geschichteder neueren deutschen Kunst von dem Grafen A. v. Raczynski, gr. fol.
Dieselbe Vorstellung, lithogr., qu. fol.
Die Flucht der hl. Familie nach Aegypten. Gest. von A. Schultheisfür das König-Ludwigs-Album, gr. fol.
Die hl. Cäcilia, nach dem Gemälde in der Allerheiligen - Kirchelithogr. von J. G. Schreiner. Tondruck, gr. qu. fol.
Der Abschied des hl. Bonifacius von seinem Kloster in England,Nach dem Frescobildo in der Basilica des hl. Bonifacius zu Münchenlithogr. von F. Hohe, für den Münchner Kunstverein, qu. roy. fol.
Die Bekehrung der Juden in Rom, lithogr. von Guise, gr. qu. fol.
Scene aus dem Leben des Räubers Barbone, lithogr. von II. Köhlerfür die Sammlung der vorzüglichsten Malwerke neuer deutscher Meister,gr. fol.
Römische Landloutc auf der Pilgerfahrt, lithogr. von F. Ilanfstängl.Münchner Kunstvereinsblatt 18:(0, gr. qu. fol.
Die Frcscogcmälde der königl. Allerlieiligen-Hofkapelle zu München.Von II. Hess und den unter seiner Leitung mitwirkenden KünstlernJ. Schramloliih, 0. Koch und J. B. Müller. Lithographirt und heraus-gegeben von J. G. Schreiner. 41t Blätter in 14 Lieferungen, roy. fol.
Abbildungen von Glasgemälden in der Pfarrkirche der Vorstadt Auzu München, von II. Hess und F. Eggert. In sieben Lieferungen.München 1844, roy. fol.
Dieses Werk gebt nur unter dem Namen des IT. M. v. Hess, weilihm als Vorstand der Glasmalerei-Anstalt die Respicienc oblag. Erhatte keinen Carton zu den Fenstern geliefert.
Eigenhändige R a d i r u n g c n.
Eine Mutter mit dem Kinde und zwei Mädchen, wovon das eineknieend einen Kranz flicht. Links bemerkt man den Croquis einesKopfes, qu. 8.
Das Bildniss Rafaels, nach jenem in der k. Pinakothek zu München, 8.
Das Standbild des Peter Visscher, 8.
Diese Blätter kommen einzeln vor, und man findet sie auch infolgendem Werke: Sammlung von 13 radirlev Müllern von C. E. Hess,H. Hess, C. Hess, Hahenschaaen, Lebsche'e und J. A. Klein. München, s, a.Die Platten sind auf Foliobogen abgedruckt.
1274. H. M. Hug, Glasmaler, arbeitete in der ersten Hälfte desr w. TT T 1 7. Jahrhunderts, wir wissen aber nicht, wo und unter
I ----- VS/ I ---- 1 welchen Verhältnissen. Brulliot I. No. 2298 spricht von
' v Glasgemäldcn mit dem Namen und dem/eichen, glaubt
■i L 4/\ aber, ersterer sei nur Abbreviatur. Wir haben kein
I 0 1*4 Gemälde dieser Art gesehen.
1275. Girolamo Muziani, von Acquafredda im Gebiete von Brescia,T-M verlebte die grosste Zeit in Rom, und wurde da Girolamo■ . ,' Brcssano, Messer G. Brcscianino, Cavalicrc G. Mu-I'M_j ziani, und endlich Giovanc de' Paesi genannt. Wir habenseiner im Künstler-Lcxicon gedacht, und hier berichtigen wir nurdas mehrfach falsch angegebene Gelmrts.jnlir des Meisters. Einwindenicht 1S28, sondern 1830 geboren. Auf seinem Grabsteine in StTMariaMaggiore zu Rom steht: Hieronimo. Mnliano. Brixi. elr. Obiil DieXXVII. Ap. MDLXXXX1I. M. 62.
Das erste der obigen Zeichen wird auf Hieronymus Muziano ge-deutet. Der Künstler war Vorstand der Akademie, von St. Luca in Rom,und darauf soll sich der Buchstabe L beziehen. Man findet das erste