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H D - II D B. Nr. 83!> — 840. 29S
835. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 10. Jahr-hunderts gelebt haben soll. Kacb Seinecke (Neue Nachrichten &c.
. D. S. 374) findet man diese Buchstaben auf einem Blatte, welchesverschiedene Figuren auf I'iedcstalen vorstellt. H. 8Z. 8L. Br. 6Z. 8 L.
Wir haben diesen Kupferstich nicht gesehen, und fanden ihn auch inkeinem der vielen uns zu Gebote stehenden Catalogo angezeigt.
836. Hippolyte Daumier. Zeichner und Maler zu Paris, machte, sich von 1840—1850 durch eine grosse Anzahl von Zeich-
A^. innigen für Werke aus der schönen Literatur bekannt, undJ J bearbeitete dann das humoristische Feld des Charivari und' cf ~^ ' des Journal amüsant. In den Nummern des ersten er-schien eine Galerie de Rob'ert-Maraire, dos personificirtenfranzösischen Lebens und Treibens in Original - Litho-graphien, welche geistreichen Skizzen gleichen. Diese Bilder wurdenauch ohne Text in qu. föL ausgegeben. Im Jahre I8U7 veranstalteteaber der Besitzer des Charivari eine neue Ausgabe In kleinerem For-mate, sowohl mit als ohne Text, unter dem Titel: Robert-Macair e,Album de cetil, dessins, compose'.i par Danmicr sur les legende»de Charles Philippon. Die Zeichnungen des II. Daumier sind theilsmit h ü bezeichnet. In den genannten humoristischen Journalen, derenBesitzer Philippon ist, sind auch Original-Lithographien von Daumier,unmittelbar auf Stein entworfene , mehr oder weniger durchgeführteSkizzen in Zeiehnungsmanier, welche Sccnen aus dem. Volksleben geben,theils in karrikirter Auflassung. Im Charivari von 18K7 ist eine ganzeReihe solcher Bilder unter dem Titel: Aclualitis. Auch auf solchenLithographien stehen die Initialen des Namens.
837. Henry Philippe Adolphe Duval, Zeichner und Maler zu Paris,fjP qc ist durch Landschaften und Thicrstücko in Ocl und Aquarell'al •JJ- bekannt. Dann fertigte er auch Zeichnungen zun» Holzschnitte,auf welchen die Initialen des Namens vorkommen. In der Pariserillustrirten Zeitung von IS;>3 findet man Landschaften mit C.nippenverschiedener jagdbarer und anderer Thiero. Sie sind in Holz ge-schnitten, und theils mit den Cursivcn II. I). bezeichnet.
838. D. Hummel oder Humel, Zeichner und Radirer, ist bereitsoyi gr unter I) H II. No. 1i3!t eingeführt, und wir haben auch auf^ -v seine Blätter aufmerksam gemacht. Sie enthalten Ansichtenvon Dörfern und Weilern in Oberbayern , und sind theils mit den ge-gebenen Buchstaben versehen. Hummel war ein Geistlicher, und starbum 180Ü.
839. Dieses unerklärte Zeichen findet man nach Brulliot I.No. 261 auf einem Scliwarzkunstblatte, welches einen Mannund eine Frau vor einem jungen Mädchen vorstellt. Linksunten stellt: Titiaa inv., und rechts: W. Vaillanl fec. et exe.Das gegebene Zeichen steht oben auf schwarzem Grunde, kl. 4.
Auf diesem Blatte ist der Maler und der Stecher genannt, und daherkann das Monogramm sich auf keinen Künstler beziehen, wenn dieZeichnung wirklich von Tizian ist. Auch den Verleger kann es nichtandeuten, da sich Vaillant als solcher durch das Wort exeudil nennt.
840. Hans de Bull beisst der Goldschmied, welcher die von ihm*l~f * T) *T^ * gestochenen Musterblätter mit den gegebenen
ii *? -D Initialen bezeichnete. Dieser Künstler war
'* D*ß * p 7 " 1 * um li>92 thätig, und hinterliess verschiedene
Blätter, welche Folgen bildeten, aber jetzt sehr selten vorkommen.