Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
273
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HC. Nr. 767-771. 273

Der genannte Schriftsteller spricht kurz vorher auch von einemH.C. zeichnenden Formschneider des 16. Jahrhunderts, von welchemwir kein Blatt kennen. Es handelt sich vielleicht um den vorher-gehenden Meister.

767. Johann Conrad Hamburger, Zeichner und Maler in Amster-rqr^ dam, ist im zweiten Bande No. 127 eingeführt, und wir tragen•"-' daher nur nach, dass auf den in Holz geschnittenen Künstler-Bildnissen im Werke von Immerzeel die gegebenen Initialen vorkommen.Es schliesst sich das Cauch der Art an das H, dass man HD lesen muss.Hamburger ist ein ausgezeichneter Miniaturmaler. Ein Meisterwerkist das Bildniss der Königin von Belgien. Er wurde dafür zum Ritterder Eichenkrone ernannt.

768. Unbekannter Maler, welcher in Deutschland thätig war.

HC 4 f-i K ^' r w ' sson durch Hrn. E. Harzen von einem radirten■w ■ jol". Bi (l tt e) we i c hes St. Quiricus und Julita vorstellt, und//. C. 1676 bezeichnet ist, qu. fol. Dieses Blatt fanden wir ausserdemnicht genannt, und es muss daher zu den Seltenheiten gehören.

769. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des 16. Jahrhun-

H-

^y derts thiitig war. Wir kennen eine Zeichnung in Farben,■< • welche das jüngste Gericht vorstellt, und II. C: signirt ist,

fol. Diese gut behandelte alte Aquarelle ist in der Sammlung desReichsrathes Baron von Arctin in München.

770. Christian Haldenwang, Kupferstecher, geb. zu Durlach den

6' CYp^r-. '' Mai 177ü ( nicht 177li oder 177!)) ' gest am 27- Juni_ J\l« "- 1831, liinterliess viele treffliche Blätter, aber nur ein

einziges ist mit den gegebenen Buchstaben versehen, eine schön radirteund gestochene Studie von grosser Seltenheit. Links sieht man einenTheil eines dichten Waldes, und im Vorgrunde steht eine grossblät-terige Pflanze bei einem Steine, neben welchem sich ein schräg ge-wachsener Baum mit wenig Aesten erhebt. Das Brett scheidet ihn vondem dichten Gesträuche. Das Ganze erscheint als Fragment eines grös-seren Bildes im Geschmacke Wynants. Links oben im Plattenrandestehen die gegebenen Buchstaben. H. 6 Z. 8 L. Br. 3 Z. GL. Grösseder Platte 7 Z. 2 L. auf 4 Z.

Im Cataloge der Geissler'schen Sammlung ist ein Exemplar mitder handschriftlichen Bemerkung: Essai d? eau-forte et terminid' apris la gravure de J. Browne par C. Haldenwang, angegeben.Der bekannte Kupferstecher Geissler erhielt dieses Blatt von Halden-wang, und fügte die Bemerkung bei.

771. Hermann Carmienke, Landschaftsmaler und Radirer, geborenffl &/8SO zu Hamburg den 2. September 1810, machte seine

r&P u? 0 -f/Srn Studien auf der k. Akademie in Copcnhagen, und(Tis). & .-j^ci löiU. vci .i,]j eu daselbst als ausübender Künstler, bis er1851 mit seiner Familie nach Nordamerika auswanderte. Carmienke istein sehr geschickter Landschafter, wir wissen aber nicht, ob die Ini-tialen seines Namens auch auf Gemälden vorkommen! Wir fanden sienur auf den schönen Radirungen des Künstlers. Für 1850 und 1851publicirte der Kunstvercin in Copcnhagen je ein Heft mit Landschaften,Thierstückcn und Prospekten in fol. Das Heft mit sechs Blättern für1850 enthält Radirungen von Carmienke, Wilhelm Kyhn und C. Bartsch,und jenes für 1851 enthält fünf Blätter von Carmienke, Roed und Hansen.Das Format der Platten ist ungleich. Früher gab der Künstler einHeft mit hübschen Radirungen im Umschlag unter dem Titel: Rade-

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