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dem Bildnisse der Anna Austriaca, Franciae Navarrae Regina,im vierten Theile von II. Ludolff's Schaubühne der Welt. Frankfurt1710. Ein anderes Blatt stellt die Studenten zu Saragossa vor, wiesie das Bild des Pater Nithard verbrennen. Auf anderen Bildnissendieses Werkes steht der Name.
539. Carl Friedrich Holzmann, Maler und Kupferstecher ist schon.1 unter C. H. No. 129 eingeführt, und daher machen wir nur auf
' ein H. gezeichnetes radirtes Blatt aufmerksam. Es stellt einenBären vor, wie er den Adler angreift, 8.
540. Ludwig Hess, Zeichner und Kupferstecher von Zürich (1760
Hbis 1808), ist den Kunstfreunden durch trefflich radirte, und in• Aquatinta behandelte Blätter bekannt. Ein solches H gezeich-netes Blatt stellt eine Ziege, ein Schaf und ein Zicklein vor, qu. 12.Dieses schöne Blatt ist sehr selten. Unter LH kommen wir auf diesenKünstler zurück.
541. Unbekannter Formschneider, welcher in Zürich für dieFroschouer'sche Druckerei arbeitete. Der Buchstabe H findet
' Rieh auf den Copien nach Holbein's Bildern zum alten Testa-
mente in Drucken der genannten Offizin. Sie sind in der Grösse derOriginale. Auch das zweite Zeichen kommt auf solchen Holzschnittenvor, doch nicht ganz deutlich. Es scheint sich um den einen und den-selben Künstler zu handeln.
542. Huguet, Formschneider und Kupferstecher zu Paris, widmete•»x> seine Kräfte der Illustration, und daher findet man seine BlättertMo in verschiedenen Werken. Eines der neuesten hat den Titel:Napoleonium. Monographie des Palais du Louvre et des Tuileries.Paris i(i5G ff, fol.
543. Jane Hay, Zeichnerin zu London, gehört zu den geistreich-JLö sten englischen Künstlerinnen. Sie ist besonders geschickt in
o^j Darstellungen aus dem Pflanzenreiche und des leichten Spielesder Arabeske. Im Art-Journal 1883 (Aprilheft) ist ein Kalender fürden Monat April, welcher ringsum von ans dem Pflanzenreiche ge-nommenen Gegenständen mit Kinderfiguren &c. umgeben ist. G. undE. Dalziel haben diese Bordüre in Holz geschnitten, und auf einemflatternden Bande ist das gegebene Zeichen. Andere Holzschnitte nachihren Zeichnungen findet man in folgendem Werke: The Golden Le-gend. By Henry Wadsworlh Longfellow. London fß.54, roy. 8.
544. Stempel der kaiserlichen Forzellaln-Manufaktur in St.A Petersburg. Diese Anstalt rief Kaiser Nikolaus I. ins Leben,
(S$j und das gegebene Zeichen ist nicht H, sondern das russischeN, und bezieht sich daher auf Kaiser Nikolaus. Der Stempelr T|/ -7 ' ist den mannigfaltigen Produkten der Manufaktur eingedruckt,L '|^- , und man erkennt daraus das russische Porzellan. Wir fügenden Stempel nur für diejenigen Sammler bei, welche der russischenSprache nicht mächtig sind, und ein H vermuthen könnten.
545. Sebastian Habenschaden, Gcnremaler und Thicrbildner, ge-c\a-) . boren zu München 1813, ist durch eine bedeu-
u \dA),öt ,o\ ■ tende Anzahl von Bildern in Ocl und Aquarell•^Cb\ o£<?\ bekannt. Sie bestehen in Landschaften mit Fi-
guron und Thieren, wozu das Motiv gewöhnlich im bayerischen Hoch-lande gewählt ist. Von ausgezeichneter Schönheit sind seine kleinenThiermodelle in Gyps und Bronze.