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Carl Ludwig Hölzerner, Stcmpelschneidcr in Hanau von 1776—1820.
Unbekannter Medailleur, welcher um 1790 thätig war. Er fertigtedie Jubclmcdaille auf den Pastor Johann Ch. Ludoviei, welche dieBürger von Glogau f792 prägen Messen. Auf der einen Seite ist dasBrustbild des Pastors, auf der anderen eine weibliche Figur vor demAltaro.
Heine, Stcmpelschneidcr in Ncustrelitz um 1794.J. G. Hanckock, Steinpclschneider in Birmingham um 1800.Samuel Gottlieb Heibig, Münzmeister in Dresden von 1804-181:«.Heurtaux, Stempelschneider in Paris um 1805-1812.Christian Heinrich Hase, MünzmeUter in Hannover, ist schonunter C. H.H. erwähnt. Starb-1818.
535. Heinrich Hondius, Zeichner und Kupferstecher, der Aeltereund der Jüngere , zeichneten Portraits auf solcheWeise, fol., 4 und 8. Es ist aber nicht immer ge-1-& T j< nau zu bestimmen, welchem der beiden Hondiusijtc. das Blatt angehöre, da sie in derselben Weise ar-beiteten. Ein // fec. gezeichnetes Bildniss dosalten Baseler Pastors Johannes Occolampadius (Ilausschein) dürftedem älteren Hondius angehören. Das H fecit gezeichnete Portrait desJohn Cnox ist wohl von dem jüngeren Hondius gestochen, da dieserin England lebte. Auf die Lebenszeit dieser Meister gehen wir unterdem Monogramme // h ein, da es häufiger vorkommt.
536. Herrmann Wilhelm Soltau, Zeichner und Gcnremaler, geb.r zu Hamburg 1812, machte seine akademischen Studien» in München, und begab sich 1840 nach Paris, wo ernoch thätig ist. Soltau besitzt ein reiches und poetischesTalent. Die grossen Tahlcaux mit den Danksagungs-Adressen der StadtHamburg nach dem grossen Brande liefern den Beweis. Eür den Königvon Bayern copirte er 1843 die (II Bildnissfiguren bayerischer und an-derer Fürsten in einem Manuscripte der Bibliothek des Louvre. DieseBilder sind von J. Vendt, dem Wappenmeister des Herzogs Sigmundvon Bayern (1439—1K0I) gemalt, und kamen wahrscheinlich vonMünchen nach Paris. Der Verfertiger war bisher nicht bekannt. Soltaucopirte in Paris auch noch andere alte Miniaturen für das Werk:Le moyen age et la renaissance. Paris 1840. gr. 4. Auf dem Blatte,welches Mönche, Nonnen und Layen in der Predigt vorstellt, wobeioben in der Luft der Prediger von Teufeln mit Schlägen behandeltwird, kommt das Monogramm auf schwarzem Grunde vor. Auch deszweiten Zeichens bediente sich der Künstler. Wir entnahmen es demWerke: Deutsche Kunstblulhen. Carlsruhe, J. Veith, 4.
537. Martin van Veen, genannt Hecmskerk, Maler und Ra-rJ" direr, bediente sich gewöhnlich eines aus M H gebildeten Mono-
/ gramms , der gegebene Buchstabe findet sich aber auf einem
von Herman Müller gestochenen Blatte in folgendem Werke: The-saurus sacrarum historiarum veteris lestamenti. Anlverpiae, G. deJode ilifiü, qu. fol. Die Vorstellung ist dem zweiten Kapitel desBuches Josua entnommen, und hat die Unterschrift: Domum Consan-yuineosque Rachab Merelrix Sahat etc.
538. Georg Daniel Heumann. Zeichner und Kupferstecher, istji r schon unter G. D. H. eingeführt, und daher bemerken wir nur,
'' ' dass er auch H. zeichnete. Man findet diesen Buchstaben auf