Druckschrift 
3 (1863) GK - IML
Entstehung
Seite
145
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G W. Nr. 466 — 469. 14S

Fabrikanten und die Buchataben G W vorkommen. Dass die Karte inNürnberg gefertiget wurde, beweiset das Wappen der Stadt, welchesauf der Herz Sechs beigefügt ist, und dass sie nicht vor 1818 ent-standen seyn kann, geht aus der X hervor, welche die Fabrikantenauf obrigkeitlichen Befehl von 1818 statt des gewöhnlichen Kreuzesaufzeichnen mussten. Im Jahre 1530 fertigte ein Kartenmacher, NamensForster, in Nürnberg ein Verzeichniss von seinen Gewerbsgenossen an,darunter erscheint aber Weinkenantt nicht. Daraus schliesst man, dasser 1830 nicht mehr gelebt habe. Uebcr diesen Fund siehe Berichtvom Jahre 1030 an die Mitglieder der deutschen Gesellschaft zurErforschung vaterländischer Sprache und Alterlhümer in LeipzigS. 42. Von einem zweiten Exemplare verlautet nichts. Das erwähnteging mit dem Hause in den Besitz der Stadt Nürnberg über.

466. Der unbekannte Zeichner und Formschneider, welcher sichn^.\rif~)\Y/ aucn des Monogramms No. 461 bediente, ist unter\j>W,\SW CW II. No. 826 eingeführt, da die gegebenen Buch-staben auch für C W genommen werden können. Einige vermuthetenaber auch G W, und somit ist hier der Rückweis gegeben. Unter dembetreffenden Monogramme haben wir die zu berücksichtigende Ver-muthung ausgesprochen, dass der Künstler Georg Wollhöfer heisse.

Unbekannter Formschneider, welcher um 1870 in Witten-berg thätig war. Die gegebene Signatur findet man aufeiner Titeleinfassung mit Kinderfiguren und dem Henne-bergischen Wappen. Sie wurde zu dem Werke des G. Wi-celius: Onomasticum ecclesiae. Wittebergae, Joannes Crato1571, fol., benutzt.

Man findet auch Titelvignetten mit den Buchstaben G W allein.Eine solche mit einer biblischen Vorstellung in symbolischer Auffass-ung ziert den Titel des Werkes von J. Huberinus.

468. Der unbekannte Radirer, welcher durch diese Initialen seinenCf W/' tarnen angedeutet hat, ist mit dem Monogrammisten G WKS ' W • No. 462 Eine Person. Bartsch, P. gr. IX. p. 164, stellte diesesausser Zweifel, und seiner Table des monogrammes X. No. 108 habenwir die gegebenen Buchstaben entnommen. Man findet sie nach derAngabe dieses Schriftstellers auf einem radirten Blatte, welches linkseinen Dragoner mit Schild und Degen, in der Mitte zwei sich schla-gende Männer, und rechts den Tambour und Pfeifer vorstellt. Linksunten stehen die Buchstaben G. W. Dieses Blatt bildet No. 2 einerFolge von 4 Blättern mit Fechtern in Friesform, welche Bartsch be-schreibt. H. 1 Z. 4—7L. Br. 6 Z. 6-7 L. Unter dem Monogrammehaben wir die weitere Hinweisung gegeben, die Beschreibung derBlätter ist aber im zweiten Bande No. 818 zu suchen.

469. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1874 in Deutsch-

(jW, laud lebte. Man findet ein Blatt von ihm, welches den hl.

_ ■ Georg vorstellt, wie er siegreich auf dem Drachen steht.

'574- Unten in der Mitte: 5. Georgia, dann G. W. 151*. Höhe

2 Z. 11 L. Breite 1 Z. 7 L.

Freuzel schreibt im Catalog Sternberg II. No. 1210 dieses Blattdem vorhergehenden Meister zu, und betrachtet es als Supplement zuBartsch IX. p. 164. Allein es stimmt nicht mit den Fechtern desselben.Die Vorstellung ist grösstentheils gestochen, während die Friese mitden Fechtern radirt sind. Einer der letzteren trägt die Jahrzahl IdM,während das Blatt mit St. Georg 1874 entstanden ist.

Monograministon Bd. UL *"