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200. Georg Melchior Kraus, Maler und Radirer, geb. zu Frank'C Mlf C At f*^ furt a - M - 17:,7 i S est - zu Weimar 1816 als her'
Y'ytyi J y "*Sh zoglich sächsischer Rath und Direktor der Aka'Ct IaIiC G AC Kj. domie der schönen Künste. Schüler von J. II. Tisch'
^JOIrxoiy- ■ ■ bein, folgte er in Paris der Richtung des J.B.Greuü«'und einige der daselbst von ihm gemalten Bilder sind von Ch. Lcvassciir'Ellain, F. Hubert, Holm und Voyer jun. gestochen. Kraus malte Bild'nisse, romantische Vorstellungen, Sccnen aus dem Volksleben ui"jLandschaften mit Staffage. Verschiedene Ansichten und Costüme sin"durch Kupferstiche und Aqiiatintablätter bekannt, gewöhnlich nachZeichnungen in Gouache. Er hat aber auch mehrere Blätter radirtjderen colorirt ausgegeben wurden. Darunter ist eine Folge von vierkleinen Blättern mit bäuerlichen Figuren, welche mit dem Monogramm«vorsehen sind, 8. Ebenso bezeichnet ist ein Blättchen mit der Büsteeines bärtigen Alten und einem sitzenden Knaben, 16. Zu den Selten-heiten gehört die Landschaft mit einem dicken Manne im Wagen un<*einem abgezehrten Bettler, unter dem Titel des Narrenfressers. Ma"findet Abdrücke in Bister und mit Weiss gehöht, so wie solche > nFarben, 4. In ähnlicher Manier behandelt ist ein Blatt, welches einenKnaben und ein Mädchen mit dem Vogelneste vorstellt, und mit demMonogramme bezeichnet ist, 4. Auch Blätter mit Köpfen von Kindernsind mit dem Zeichen versehen. Auf Landschaften und Ansichten ausder Umgebung von Weimar sind die Buchstaben getrennt. Diese An -sichten bilden zwei Folgen zu sechs Blättern, auf welchen auch derName vorkommt: G. M. /frans aqua forti Hin, qu. fol. Von zwe>sehr grossen radirten Blättern gibt das eine die Ansicht von Main'während der Belagerung von 1793 , das andere jene derselben Stad'nach dem Abzug der Feinde. Sie erschienen colorirt mit Dcdicationan den König von Preussen. H. 16 Z. Br. 26 Z. Dazu gehören zweiErklärungs-Blätter.
Man unterscheidet in früheren Catalogen einen Georg Kraus au 9Sachsen, welcher um I76.'J in Paris gestorben seyn soll. Diesem Künstlerwerden zwei von Elluin gestochene Küchenstücke zugeschrieben: £"fileuse, und La ratisseuse, fol. Dann wird ihm auch das von AugustmZenger gestochene Bild der lustigen Brüder zugeschrieben, gr. qu. f°':Das Originalgemälde befindet sich in der Akademie zu Wien , und i stvon der Hand des Frankfurter G. M. Kraus. Er wurde den 18. Mä'*1769 Mitglied der genannten Akademie.
201. Giuseppe Maria Mitelli, Maler und Radirer, ist unter C0f lI.No. 481 eingeführt, da nicht jeder GMM lesen wir"!'
^/W A{j ^' r verweisen aber hier nur auf den früheren Artikel)
>Ofv w0 ailc h Zusätze zum Pcintre-graveur gegeben sind'
QJ^ (, a G. Mitelli kommt auch noch an anderen Stellen vott
^rY,^y\y No. 187 und No. 19!i.
202. Giorgio Ghisi hinterliess einen Kupferstich mit Christus a 1 *f~"KA 1\NT TT" euze lln< ^ wc ' nent ' cn Engeln, auf welchem diese Buch'LrJVl JNN j. s t a i, cn vorkommen, aber wohl nur im zweiten Druck 6 'da die Zeichen N N F die Adresse des Nicolo Nelli bilden. Wir habe 11dieses Blatt unter G. M. No. 170 beschrieben, und verweisen dal' e 'auf jenen Artikel.
203. Gilles Marie Oppenort, Zeichner und Architekt, geboren *"
C M D Paris 1,i72 > gcst ' ,742, A1s dcr f ranzüsisc ' 10 Borromini 1 |C ',_/-^6C/ zeichnet, übte er auf die Bau- und Decorationskunst ein«"nachtheiligen Einfiuss, und wer seinen Geschmack kennen lernen wi' 1 '