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p. 48!i) spricht von einem einzigen Blatte mit 6. M. F. , wir finden esaber bei Bartsch nicht heraus. Von der Vermählung der hl. Catharinanach Correggio, B. No. 11, wird wohl keine Rede seyn. Nach Bartschhaben die ersten Abdrücke G. M. F. , die zweiten den Namen dosKünstlers. Zanetti spricht von einem Monogramme in der Mitte unten.
195. Giuseppe Maria Mitelli, Maler und Radirer, bediente sich£* dieses Zeichens nur selten, sondern fügte gewöhnlich ein zweitesvyl^F M statt F hinzu. Man kann aber in beider Hinsicht CM lesen,und daher haben wir im zweiten Bande No. 440 bereits über ihn gehandelt.
196. Giovanni Battista Mercati, Maler und Radirer, ist obenq ,. p unter G aji/t /f', G.R.M.l.A. und O, M. eingeführt, und
■*' ' wir beschränken uns daher nur auf die radirten Blätter mit
G.M.F., welche Bartsch XX. p. 138 ft'. beschreibt. Mau findet dieseBuchstaben auf einigen Blättern mit römischen Ansichten, deren wirunter G. M. erwähnt haben, B. No. 13 — 03. Ein rundes Blatt von3 Z. 4 L. Durchmesser stellt die hl. Catharina in der Verklärung vor,B. No. 4. Die Vorstellung des Conclave, in welchem Papst Urban VIII.gewählt wurde, B. No. H, ist ebenfalls G.M.F. bezeichnet. Höbe8 Z. 8 L. Breite 13 Z. In diese Oategorie gehört auch eines der vierBlätter mit den runden Medaillons am Bogen des Constantin, B. No. 13bis 10. Es stellt den Kaiser Constantin am Altare vor, und hat dieDedication an den Herzog von Bracciano. Durchmesser 8 Z. 7 L.
197. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher zu Anfang desC M V '^' Jahrhunderts in Deutschland tliätig war. Er hintcrliess■ " ein radirtes Blatt, in welchem über einander die fünf Sinnebildlich vorgestellt sind. Die in einem Cartoucho befindliche Unter-schrift: Quinque Sensns, Seit Facullates Animae, ist auf eine eigenePlatte gestochen. Unter jeder einzelnen Vorstellung steht ein latein-ischer Vers. Die Initialen G. M. F. kommen nur auf dem Blatte vor,welches den Geruch vorstellt, fünf Bauern in gemeinen Stellungen.Oben liest man: Hoc opus, hie labor etc. Die Bilder sind SS Z.6—7 L. hoch, und 1 Z. 8 L. breit.
198. Gasparo Molo und Gerhard Marshoorn, Medailleure, sind(IMF °" )Cn untcr "■ M. No. 177 eingeführt, und wir verweisen
• daher nur auf jenen Artikel. Gasp. Molo zeichnete unsersWissens nur einen Bronzemedaillon mit dem Bildnisse Urban VIII.,und dem Prospekte des Quirinal G. M. F., und Gerh. Marshoorn eineDenkmünze auf Lorenz Coster. Andere Medaillen dieser Meister sindunter G. M. aufgezählt.
199. Giovanni Battista Mercati, Maler und Radirer, der obenG» M. I. F. 1 «nter G.M.F. No. 190 eingeführte Künstler, zeichneteG. M. I. F. f nur we "ig e radirte Blätter G. M. I. F. Eines derselben
' J stellt den hl. Anton von Padua mit dem Jesuskinde aufden Knieen, und rechts oben die heil. Jungfrau in einer Glorie vonEngeln vor, B. No. 0. Links unten bemerkt man die Initialen, undrechts steht: Super Per. H. !) Z. 10 L. Br. 7 Z. 4 L. Es gibtExemplare, auf welchen unten im Rande der Name des Künstlers unddie Jahrzahl 1037 aufgedruckt ist. Man bediente sich dazu einereigenen Platte. Auf dem Blatte mit dem Spione, einem Manne im Mantelmit der Laterne und mit Flügeln an den Füssen steht unten: Spia.G« M. I. F. 1616. Dieses Blatt bildet No. 10 der Folge bei Bartsch.II- S Z. 3 L. Br. 3 Z. 9 L.