G M A M - G M C. Nr. 187 - 192. K9
187. Giuseppe Maria Mitelll, Malor und Radircr, bediente sich^ MÄ aatt gewöhnlich eines aus GMF und GMM bestehenden(j/ v l/Y/V\i i Monogramms, welches aber auch für CMFwnA CMM* genommen werden könnte. Wir haben daher schonim zweiten Bande No. 440 und 4!>1 über diesen Künstler gehandelt,wo das Weitere beigebracht ist. Die obige Bezeichnung kommt eben-falls auf einigen Blättern vor, der Name geht aber nicht deutlich hervor.
188. Giorgio Ghisi Mantnano behauptet oben unter dem Mono-G. MANT. IN 1 gramme No. 185 eine ausführliche Stelle , und wirV 4<"i(' ( beschränken uns daher hier nur auf ein einzigesr.ia/u. j B , attj wcl( . hes jj ar t sc .h No. 14 beschreibt. Es stelltdie heil. Dreieinigkeit nach älterer Weise vor. Der ewige Vater hältden Leichnam des Sohnes in den Armen, und unten schwebt der heil.Geist. Diese Gruppe ist von Engeln umgeben, deren die Leidenswerk-zeuge tragen. Auf der Tafel unten gegen links steht die Abbreviaturmit der Jahrzahl, und die Dcdication an den Herzog Guglielmo Gon-zaga ist auf eine eigene Platte gestochen, so dass also der untereRand angesetzt scheint. H. 14 Z. 9 L. Br. 11 L. Bartsch glaubt,dass die Composition dieses Blattes von Ghisi selbst berrübre. Jeden-falls gehört das Blatt zu den schönsten Leistungen seiner zweitenManier. Die anonyme Copie mit Veränderungen hat unten einen Car-
touche mit der Schrift: Benedicta sil saneta Trinitas ------. Romae
Anto LafrerL II. 16 Z. Br. 11 Z.
189. Giovanni Stefano Marucelli del Ombra. Maler und Architekt,yO A/A ZJ) war ' n P' sa thätig, und malte da mit andern in(j . _/v/~y\ . der Tribüne des Domes. Er starb 1 046 im 00. Jahre,^/^ wie aus dem Mitseo Fiorentino zu ersehen ist. In
der Serie de' ritratti ist sein von C. Gregori gestochenes Bildniss.Auch im neuen Galleriewerke von P. Benvcnuti ist sein von G. P. La-sinio gestochenes Bildniss. Tn einer handschriftlichen Notiz des be-kannten Kunstkenners Mariette wird ihm obiges Zeichen zugeschrieben,aber ohne Angabc, ob es auf Gemälden oder Zeichnungen vorkomme.
190. Unbekannter Majolica-Maler, welcher in Italien thätig war.a M li Cerii -/710 Iu dcr k - Sammlung zu Berlin befindet sich"•"'•' • eine glasiite Tafel mit einem Gemälde nachSalvator Rosa, welches das tragische Ende des Regulus vorstellt.
191. Ginseppe Maria Bassi von Bologna, welcher in der zweitenG M B F Ha ' fte ( 'es * 7 - Jahrhunderts als Bildhauer, Erzgiesser
' " ' ' und Steinpclschncider Ruf hatte, scheint die Medaille mitdem Bildnisse des gelehrten Kaufmanns Paolo Masini gefertiget zuhaben. Sie ist G. M. B. F. bezeichnet. Masini erwarb sich diese Ehredurch seine Bologna illuslrata 10(10.
192. Carl Gottlieb Merkel, Zeichner und Maler, geb. zu Leipzig^-_^ 1818, machte seine Studien auf der Akademie in Dresden,
und begab sich 1888 zur weiteren Ausbildung nach
München. Er ist durch historische Gemälde und durchGenrebilder bekannt, im weiteren Kreise kennt man ihn aber durchfolgende Werke, in welchen Blätter mit dem Monogramme vorkommen.
Todtentanz für alle Stände. Erfunden und gezeichnet vonC. Merkel, in Holz geschnitten von J. G. Flegel. Leipzig 1(150, 8.
Deutsche Mährchen, mit Randzeichnungen von Carl Merkel.<*ö Blätter. Leipzig (1051), 8.