&.
G K. Nr. 70 - 71. 21
Stellungen, meist rund 4, das Titelblatt fol., der Prospekt von Aschaffen-burg in 2 Bl., und 11 Grund- und Aufrisse sind fast sämmtlich vonG. Keller geistreich radirt.
Simonis Majoli Episcopi Vvltvrariensis Colloquia. HelenepoliImp. J. Th. Schonwetter, fol, Auf den radirten Titelblättern des erstenund zweiten Bandes steht der Name. .Tenes des dritten Bandes hat dasMonogramm mit der Jahrzahl 1009, und der Feder darüber.
Die Krönung des Kaisers Ferdinand III. 1027. Mit dem Zeichendes Künstlers, fol.
Ansicht bei Lochum 1008, qu. fol.
Ansicht von Gibraltar mit Seeschlacht 1008, qu. fol.
Belagerung von Weissenstein in Lievland, qu. fol.
70. Gustav König, Historienmaler, geboren zu Coburg 1808, ent-wickelte in München ein bedeutendes Talent zur Com-position, welches sich zuerst in einer Reihenfolge vonBildern aus dem Leben der drei sächsischen Reforma-3J^W^I tionsfürsten aussprach. Hervorragende Momente botihm aber Dr. Mart Luther, dessen Wirken König in Gemälden undZeichnungen darstellte. Zwei Gemälde dieser Art hat Joseph Atzingerlithographirt, qu. roy. fol. Das eine stellt die Austheilung des Abend-mahles in beiderlei Gestalt vor, das andere den Tod des Dr. M. Lutheram 18. Februar 1S40. Diese Bilder sind einer Reihe von Compositionenaus Luther's Leben entnommen, welche nicht alle zur Ausführung inFarben bestimmt waren, sondern in Zeichnungen für den Kupferstichblieben. Das Werk erschien unter dem Titel: Dr. Martin Luther derdeutsche Reformator. In bildlichen Darstellungen von Gustav Köm)/,in geschichtlichen Umrissen von Heinrich Geher. Mit <*ß Radir-ungen. Hamburg, R. Besser (1847), roy. 4. Auf diesen schönen Blätternkommen die vier kleineren Zeichen vor, so wie sie in kräftigerenLinien- König auch auf Zeichnungen beifügt. Später (I8S7) erschienzu Stuttgart eine Ausgabe in gr. fol. zu 8 Thalern. G. König lieferteauch die Zeichnungen zu den reichen, von Planitz u. A. in Holz ge-schnittenen Initialen folgenden Werkes: Martin Luther , s geistlicheLieder mit den zu seinen Lebzeiten gebräuchlichen Singweisen.Herausgegeben von Ph. Wackernagel. Stuttgart lObfl, 4. Gestochenvon Julius Thäter sind die reichen Initialen mit biblischen Bildernund Sprüchen in: Güldenes A. B. C. Gotha t(>54, qu. 4. In neuesterZeit wählte König Motive aus den Psalmen David's, und führte dieBilder in sehr schönen Federzeichnungen aus, kl. fol. und gr. qu. 4.Auf diesen Zeichnungen kommt das rechts stehende grössere Mono-gramm vor. Julius Thäter und Heinrich Merz haben vier grosse Blättermit Psalmenbildern gestochen.
71^ Der unbekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen ist imzweiten Bande No. 280 unter CK eingeführt, das Monogrammkönnte aber auch für G K genommen werden , und somitliefern wir den Rückweis. Seine Blätter sind bereits be-schrieben.
72. Georg Kopp, Maler von München, welcher der Richtung des
-~, _, Christoph Schwarz folgte, ist im zweiten Bande
C -tj f T . No. 283 eingeführt, da man vielleicht eher CK
V_K ,,VJs.opp »'s G tf lesen wird. Wir geben daher hier den Rück-
V ' ' weis. Ein dem zweiten ähnliches Zeichen gebrauchte
auch Cornel Kettel, über welchen wir No. 284 handeln.
dJk